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Sonntag, 11. April 2021

Zitronenkuchen - aus der Kastenform oder vom Blech?

Zitronenkuchen

Beitrag enthält evtl. Werbung wegen Markennennung

Wenn mein Freund Geburtstag hat (juhu, ein Anlass zum Backen!), mache ich für ihn meist Zitronenkuchen - aber irgendwie nie nach demselben Rezept. Dieses Jahr habe ich 2 Rezepte ausprobiert - eins letztes Wochenende und eins heute.

Bei beiden habe ich mal wieder die Mengen reduziert, weil wir zu zweit einfach keine großen Mengen verdrücken. Damit bin ich übrigens voll im Trend - auf Englisch nennt man das "small batch baking" und es gibt in Zeiten von Corona, Lockdown und Social Distancing immer mehr Rezepte für kleinere Mengen, weil man sich ja nicht in größeren Runden treffen darf.

Jedenfalls habe ich zuerst einen Zitronen-Kastenkuchen von Tina aus Nürnberg vom Blog Food und Co. gebacken - mit 3/5 der Menge, da meine Backefix-Form etwas kleiner ist als eine normale Kastenkuchenform. Auf die 3 Fünftel kam ich, weil ursprünglich 5 Eier enthalten sind, die ich auf 3 reduziert habe. Den Schritt mit dem Einkochen des Zitronensaftes habe ich weggelassen, sonst habe ich nichts am Rezept verändert und der Kuchen war sehr lecker. Er wirkte ein bisschen wie nicht ganz durch - war er aber, Stäbchenprobe hatte er bestanden. Ich nehme an, das kam von der hineingesickerten Glasur (die man auf den warmen Kuchen geben soll). 

Das 2. Rezept war aus einem "Standardwerk" von Dr. Oetker namens Backen - So geht das, und hier kam der Zitronenkuchen auf dem Blech daher. Das Rezept findet man auch auf der Website von Dr. Oetker, allerdings nicht exakt so wie im Buch. (Im Buch ist die Zuckermenge 250 statt 350 g, und bei der Glasur kommen noch 30g geschmolzene Butter hinzu, was ich aber sowieso nicht so gemacht habe bzw. hätte.) Der Haupt-Unterschied zum ersten Rezept ist die Speisestärke im Teig.

Auch bei dieser Variante habe ich die Mengen reduziert, und zwar um die Hälfte, um mein inzwischen bewährtes schmales Dampfgarer-Blech benutzen zu können. Das Ergebnis war ebenfalls gut - der zitronige Geschmack kommt aber fast nur durch den Guss, wobei ich sagen würde, dass bei Tinas Version auch der Teig etwas nach Zitrone geschmeckt hat. Irgendwie ist der Guss beim 1. Kuchen mehr in den Teig eingezogen, hatte ich das Gefühl, obwohl ich bei beiden Kuchen den Guss auf den heißen Kuchen gegossen habe. Der Kastenkuchen hätte eine dickere Schicht Glasur vertragen können (wie man auch auf den Fotos sieht), obwohl ich die angegebene Menge Puderzucker verwendet habe. Bei der Dr. Oetker Variante kommt mir der Teig etwas "luftiger" vor als beim Kastenkuchen. Allerdings macht er durch die Speisestärke ein bisschen so ein "stumpfes Gefühl" im Mund, wenn ihr wisst, was ich meine.

Zitronenblechkuchen

Fazit: Uns hat der Kastenkuchen besser geschmeckt als der Blechkuchen. Beide sind einfach und nicht zeitaufwendig (der Blechkuchen hat eine kürzere Backzeit). Nächstes Mal würde ich mehr Glasur anrühren für den Kastenkuchen, damit sie schön dick wird und der Geschmack dadurch noch zitroniger.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Voll im Trend: Bananenbrot


In diesen Corona-Zeiten gibt es verschiedene Trends, die ich auf Instagram mitkriege. Einer davon ist, dass die Menschen wohl mehr selber backen (obwohl ja Supermärkte und Bäckereien ganz normal geöffnet hatten und haben), und zwar vor allem Brot und Bananenbrot meinem Eindruck nach. Normalerweise wenn ich überreife Bananen im Haus habe, zerdrücke ich sie mit der Gabel und esse sie "einfach so", da sie mir nur "zermanscht" noch schmecken, wenn sie einen gewissen Reifegrad überschritten haben.

Da ich mich aber wie gesagt auf Instagram vor Bananenbrot kaum retten konnte, wollte ich es auch mal versuchen. Wieso das Ganze "Brot" heißt, kann ich übrigens nur auf die Kastenform zurückführen, denn mit Brot hat es eigentlich wenig zu tun. Jedenfalls habe ich mich durch diverse Rezepte geklickt und mich für dieses von Mia von Kochkarussell entschieden. Ich werde es jetzt nicht nochmal abtippen, aber euch sagen, was ich geändert habe: Da ich meistens keine Unmengen an Bananen zuhause habe, sind nur 2 "überreife" der Normalfall, also habe ich die Zutaten halbiert. Eine Banane obendrauf wollte ich nicht, also habe ich nur 2 Stück in den Teig getan. "Urdinkel" (Mehl und Flocken) hatte ich auch nicht vorrätig, aber 630er Dinkelmehl. Die Dinkelflocken habe ich durch Haferflocken und etwas Leinsamen ersetzt. Gutes Olivenöl kann einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlassen, also würde ich zum Backen von Süßem eigentlich immer ein "neutraleres" Öl nehmen. 

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