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Samstag, 11. September 2021

Chocolate Chip Cookies nach Sarah Kieffer

chocolatechipcookies

Ich bin jemand, der sich selten schnell entscheidet, aber heute war es der Fall und es lief super: Ich hatte Pusteln im Gesicht als allergische Reaktion auf Garnelen und wollte mich mit Backen ablenken :-)

Von der amerikanischen Bloggerin und Autorin Sarah Kieffer ist letzte Woche ein neues Buch herausgekommen namens Baking for the Holidays. Da hab ich mir gedacht, ich könnte mal wieder was aus ihrem vorigen Buch 100 Cookies backen, aus dem ich bisher nur eine Brownie-Variante gemacht hatte. 

Ich entschied mich gleich für das erste Rezept, die Soft Chocolate Chip Cookies, da ich solche klassischen amerikanischen Kekse schon lange mal backen wollte. Auf ihrer Website findet ihr ein ähnliches Rezept (da ich nicht einfach so etwas aus einem Buch hier abtippen darf), oder ihr sucht mal online nach dem Original-Rezept.

Ich habe wie so oft die Mengen halbiert, um 12 Cookies zu erhalten. Zum Glück gibt Sarah (in der englischen Originalversion des Buches) sowohl amerikanische als auch "deutsche" Maßeinheiten an, also Mengen sowohl in cups oder oz, als auch in Gramm. Ich besitze zwar so ein Cups und Löffel-Set, finde es aber v.a. für Butter total unpraktisch. 

Irgendwie war mir nicht nach Küchenmaschine oder elektrischem Handmixer, also rührte ich alles von Hand. (Die Küchenmaschine lacht sich bei den halbierten Mengen eh tot.) Hat gut geklappt. Bei der Schokolade kombinierte ich einen Rest Zartbitter-Tröpfchen mit zerkleinerter Edelbitter Schokolade mit 60% Kakaoanteil.

Zum ersten Mal kam auch ein Eisportionierer zum Einsatz, der sich für den recht kompakten Cookie-Teig wirklich super eignet. Ich platzierte also so eine Art Eiskugeln auf dem Blech, 12 passten gut drauf. 

cookie dough

Ich fand es faszinierend, durch die Ofentür zuzuschauen, wie die Haufen zu runden flachen Keksen schmolzen. Die Kekse sind schnell fertig, sie brauchen insgesamt nur ca. 12 Minuten, und kühlen auch schnell ab, so dass man bald probieren kann, was ich kaum abwarten konnte. Ich wurde nicht enttäuscht, die Cookies sind wirklich lecker, am Rand leicht knusprig, innen weich, und die Größe taugte mir auch - ganz riesige Cookies mag ich nämlich nicht. Um etwas konkreter zu werden: mein Eisportionierer hat 5 cm Durchmesser, die Kekse haben ca. 8 cm.  Laut Rezept soll ein Keks 45 g haben, es war mir aber zu umständlich, das abzuwiegen. Tatsächlich hat es aber auch so gut funktioniert (mit einem Löffel voll Teig pro Keks). Diese Cookies werde ich sicher noch öfter machen, vielleicht auch mal abgewandelt mit weißer Schokolade oder Vollmilch, denn sie sind simpel, schnell zubereitet und einfach lecker!

Sonntag, 1. August 2021

Gute Kombination: Cheesecake Brownies

cheesecake brownies

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Beim Backen ist mein größtes Problem momentan, dass ich mich nie für ein Rezept entscheiden kann. Es gibt so viele tolle Foodblogger und Zeitschriften mit Rezepten und so viele Varianten von allem, dass es für mich oft eine Reizüberflutung ist. Oder ich kaufe bestimmte Zutaten und habe kurz danach schon wieder vergessen, welches Rezept ich damit machen wollte. Zuletzt habe ich mit Chocolate Chip Cookies geliebäugelt, aber irgendwie waren auch Brownies immer in meinem Hinterkopf, da ich eine Schwäche dafür habe. Allerdings mag mein Freund nicht so gerne schokoladige Sachen, so dass ich die vermutlich alle alleine hätte auffuttern müssen. Da kam mir ein Instagram Post von Jeanny gerade recht kam: es waren Cheesecake Brownies in Kooperation mit Exquisa. Käsekuchen mag nämlich meine bessere Hälfte gerne :-) Das Rezept findet ihr im Instagram Account der Marke, in den Guides. Es ist fast identisch zu einem Rezept von 2018 auf Jeannys Blog Zucker Zimt und Liebe, das ihr hier findet. 

Ich hatte eigentlich alle Zutaten da, allerdings keinen Original-Exquisa, sondern einen anderen Doppelrahm-Frischkäse mit nur 175 g in der Packung (eigentlich braucht man 225 g). Daher hab ich (wie so oft) alle Mengen um die Hälfte reduziert. Statt einer 20 x 20 Brownie Backform, die ich nicht besitze, aber gut durch eine rechteckige Form ersetzen kann, nahm ich meine kleine 18 oder 20 cm Springform. Die hätte man wahrscheinlich genauso gut für die gesamte Menge verwenden können, da sie recht hoch ist.

Der Brownie-Teig geht wie in den meisten Rezepten: man schmilzt Schokolade mit Butter, gibt Zucker und Eier und am Ende Backkakao und Mehl hinzu. Gefordert ist eigentlich sehr dunkle Schokolade mit mindestens 60% Kakaoanteil. Hatte ich nicht da, also kam Herbe Sahne der Aldi-Süd-Eigenmarke Choceur zum Einsatz, was echt gut gepasst hat. Den Zucker soll man schon zusammen mit der Butter und der Schokolade schmelzen, was ich so noch nie gelesen habe, also habe ich ihn einfach gleich nach dem Schmelzen (das ich diesmal vorsichtig in der Mikrowelle gemacht habe) eingerührt und habe dann alles etwas abkühlen lassen, bevor das Ei dazu kommt.

Die Teigmasse war dicker bzw. zäher, als ich erwartet hatte, weil gerade in amerikanischen Rezepten sehr wenig Mehl verwendet wird, damit die Brownies richtig schön fudgy oder gooey werden (also richtig schön saftig und feucht), wozu der Teig meist ziemlich flüssig sein muss. Sehr matschige Brownies sind aber eh nicht so mein Ding.

Vor dem Backen

Bei der Frischkäse-Masse habe ich mich im Nachhinein geärgert, dass ich nicht einfach die ganze Packung Frischkäse genommen habe, sondern mich an meine "alles halbieren" Regel gehalten habe, denn die Menge bedeckte kaum den dunklen Teig. Das Ergebnis ist zwar gelungen und wirklich lecker, aber der Schokoladengeschmack dominiert klar und man schmeckt kaum was von der Käsekuchenschicht. Wer das nicht mag, sollte vielleicht lieber einen klassischen russischen Zupfkuchen machen, wo es anders herum ist (wo aber auch der dunkle Teig sehr viel trockener ist, glaube ich), oder einfach die Menge der Frischkäsemasse erhöhen.

Nach dem Backen

Notiz an mich selbst: bis der Kuchen im Ofen war, hat es 45 Minuten gedauert. Die Backzeit verringert sich durch das Halbieren der Menge nur minimal - 25 Minuten wären wohl genug (wenn der Kuchen danach im warmen Ofen abkühlt). 2 Stunden im Kühlschrank sind bei der kleinen Menge nicht nötig.

Sonntag, 11. April 2021

Zitronenkuchen - aus der Kastenform oder vom Blech?

Zitronenkuchen

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Wenn mein Freund Geburtstag hat (juhu, ein Anlass zum Backen!), mache ich für ihn meist Zitronenkuchen - aber irgendwie nie nach demselben Rezept. Dieses Jahr habe ich 2 Rezepte ausprobiert - eins letztes Wochenende und eins heute.

Bei beiden habe ich mal wieder die Mengen reduziert, weil wir zu zweit einfach keine großen Mengen verdrücken. Damit bin ich übrigens voll im Trend - auf Englisch nennt man das "small batch baking" und es gibt in Zeiten von Corona, Lockdown und Social Distancing immer mehr Rezepte für kleinere Mengen, weil man sich ja nicht in größeren Runden treffen darf.

Jedenfalls habe ich zuerst einen Zitronen-Kastenkuchen von Tina aus Nürnberg vom Blog Food und Co. gebacken - mit 3/5 der Menge, da meine Backefix-Form etwas kleiner ist als eine normale Kastenkuchenform. Auf die 3 Fünftel kam ich, weil ursprünglich 5 Eier enthalten sind, die ich auf 3 reduziert habe. Den Schritt mit dem Einkochen des Zitronensaftes habe ich weggelassen, sonst habe ich nichts am Rezept verändert und der Kuchen war sehr lecker. Er wirkte ein bisschen wie nicht ganz durch - war er aber, Stäbchenprobe hatte er bestanden. Ich nehme an, das kam von der hineingesickerten Glasur (die man auf den warmen Kuchen geben soll). 

Das 2. Rezept war aus einem "Standardwerk" von Dr. Oetker namens Backen - So geht das, und hier kam der Zitronenkuchen auf dem Blech daher. Das Rezept findet man auch auf der Website von Dr. Oetker, allerdings nicht exakt so wie im Buch. (Im Buch ist die Zuckermenge 250 statt 350 g, und bei der Glasur kommen noch 30g geschmolzene Butter hinzu, was ich aber sowieso nicht so gemacht habe bzw. hätte.) Der Haupt-Unterschied zum ersten Rezept ist die Speisestärke im Teig.

Auch bei dieser Variante habe ich die Mengen reduziert, und zwar um die Hälfte, um mein inzwischen bewährtes schmales Dampfgarer-Blech benutzen zu können. Das Ergebnis war ebenfalls gut - der zitronige Geschmack kommt aber fast nur durch den Guss, wobei ich sagen würde, dass bei Tinas Version auch der Teig etwas nach Zitrone geschmeckt hat. Irgendwie ist der Guss beim 1. Kuchen mehr in den Teig eingezogen, hatte ich das Gefühl, obwohl ich bei beiden Kuchen den Guss auf den heißen Kuchen gegossen habe. Der Kastenkuchen hätte eine dickere Schicht Glasur vertragen können (wie man auch auf den Fotos sieht), obwohl ich die angegebene Menge Puderzucker verwendet habe. Bei der Dr. Oetker Variante kommt mir der Teig etwas "luftiger" vor als beim Kastenkuchen. Allerdings macht er durch die Speisestärke ein bisschen so ein "stumpfes Gefühl" im Mund, wenn ihr wisst, was ich meine.

Zitronenblechkuchen

Fazit: Uns hat der Kastenkuchen besser geschmeckt als der Blechkuchen. Beide sind einfach und nicht zeitaufwendig (der Blechkuchen hat eine kürzere Backzeit). Nächstes Mal würde ich mehr Glasur anrühren für den Kastenkuchen, damit sie schön dick wird und der Geschmack dadurch noch zitroniger.

Sonntag, 21. März 2021

Ein Backrezept aus Neuseeland

Tan Squares


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Seit meiner neu entdeckten Back-Leidenschaft folge ich auf Instagram immer weniger Nagellack- und Beauty-Accounts und dafür immer mehr Back- und Koch-Accounts. Einer davon ist cloudykitchen von Erin aus Neuseeland, die allerdings inzwischen in New York lebt. Sie hat über ihrer Küchenarbeitsplatte eine Kamera montiert (oder eine Handyhalterung) und kann so gut die Arbeitsschritte filmen und dokumentieren und postet sie in ihren Stories und Highlights. Ich schaue mir diese Videos total gerne an, und so war es auch bei einem Rezept von Februar namens Tan Slices oder Tan Squares.  Es handelt sich um eine Art Blechkuchen aus Shortbread, also einem Mürbeteig, mit einer Karamellschicht und Streuseln drauf. 

Das genaue Rezept (auf Englisch, aber mit Gramm-Angaben) findet ihr in Erins Blog. Ich habe die Mengen halbiert, was auch einfach ging, da man für Mürbeteig ja keine Eier braucht. Als Blech verwendet habe ich mal wieder einen schmalen Edelstahl-Dampfgarbehälter. Mit seinen Maßen von ca. 15x30 cm entspricht er ungefähr einer 8 Zoll, also 20x20 cm Brownies Backform, die von Erin für die halbe Menge empfohlen wird. 

Verändert habe ich am Rezept eigentlich nichts. Statt nur mit Butter habe ich den Teig zur Hälfte mit Margarine (Sanella) hergestellt, da ich nicht genügend weiche Butter hatte. Ich hatte mich etwas gewundert, dass zuerst weiche Butter mit Zucker aufgeschlagen wird, wie für einen Rührteig, weil man es bei Mürbeteig ja eher so kennt, dass man kalte Butter mit Mehl und Zucker verknetet. Aber es hat gut funktioniert. Ob die Version mit weicher Butter das klassische Shortbread Rezept ist, weiß ich nicht - ich habe heute in einem meiner Backbücher sogar ein Rezept mit Ei drin gefunden, was ich sehr ungewöhnlich fand. Naja, viele Wege führen nach Rom ...

Samstag, 31. Oktober 2020

Blog-Geburtstag und noch mehr Nachgebackenes

Rotwein-Schokokuchen

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Es ist Herbst und ich backe immer noch regelmäßig - saison-gemäß z.B. Apple Crumble und Blondies mit Nüssen und Schokostückchen nach Rezepten aus dem Blog von Jeanny, also Zucker, Zimt und Liebe, schnelles Körnerbrot mit Trockenhefe nach Backefix oder Sonja Sahneschnitte und diverse Gugelhüpfe nach Rezepten aus dem Backbuch Jeannys Lieblingskuchen, z.B. den Rotwein-Schokoladenkuchen vom obigen Foto (in einer Mini-Version, die auf eine große Untertasse passte) oder einen Kuchen mit Zucchini-Raspeln sowie Möhren-Muffins (die im Buch mit Pastinaken zubereitet werden, die ich aber nicht hatte).

Da die Zeit der Kurzarbeit vorbei ist, habe ich nicht mehr die Zeit, um jedes "Backwerk" ausführlich zu dokumentieren. Aber ganz will ich das Bloggen nicht aufhören, also fasse ich eben mehrere Sachen in einem Post zusammen. Mein Blog hatte übrigens letztes Wochenende Geburtstag - hurra!

Hier also die Ergebnisse der letzten Wochen:

Apple Crumble nach diesem Rezept (allerding sohne den Glühwein). Nächstes Mal mache ich mehr Streuselmasse. Ich glaube übrigens, wenn Haferflocken mit in den Streuseln sind, nennen die Muttersprachler es Apple Crisp.

apple crumble

Blondies nach diesem Rezept, allerdings mit Hasel- und Walnüssen sowie Mandelstiften, da keine Pekannüsse im Haus:

Blondies

Die Konsistenz wurde genau wie im Rezept beschrieben, fand ich. Oben und unten eine zuckrige Kruste und dazwischen weich und zäh wie ein Kaubonbon. Ich konnte nicht mehrere davon hintereinander essen, weil sie irgendwie so "gehaltvoll" waren oder wie man das sagen soll. Ich habe eine schmale Edelstahl-Form (mit Backpapier ausgekleidet) von unserem Dampfgarer benutzt (ca. 15x30 cm) und das Ergebnis in 15 Stücke geschnitten.

Montag, 3. August 2020

Möhren-Mohn-Muffins

Möhren-Mohn-Muffins

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Kennt ihr das, wenn ihr so besessen seid vom nächsten Rezept bzw. Backvorhaben, dass ihr an nichts anderes mehr denken könnt? Bei mir ist es zur Zeit extrem. Ich lasse mich sogar bei der Arbeit durch meine abschweifenden Gedanken ablenken, die nach noch mehr verschiedenen Karotten-Muffins oder Möhren-Cupcakes Rezepten suchen wollen, oder was ich eben gerade als Nächstes backen möchte.

Statt überreifen Bananen hatten wir neulich momentan sehr viele Möhren im Kühlschrank, die verwendet werden wollten. Und ich mag Carrot Cake sehr gerne. Letztes Jahr habe ich die Kombination mit Käsekuchen von Marion vom Unter Freunden Blog gebacken, ein Foto davon könnt ihr in meinem Instagram-Kanal sehen, wenn ihr ein bisschen runter scrollt in den Bildern. 

Auf der Suche nach einem Rezept hat es mir dann in der YouTube App unseres Fernsehers u.a. ein Video des Kanals "Gesund und Fit mit Lola" angezeigt, und diese Variante gefiel mir sehr gut - bei den anderen Rezepten scheiterte es oft an seltsamen Zutaten wie Ananas-Püree ... :-) Der Kanal ist wohl neu und noch sehr klein, aber das hat mich nicht abgehalten. Also hier der Link.

Samstag, 1. August 2020

Zweierlei Kekse mit Haferflocken und Cranberries

Haferflocken Cookies

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Auf der Suche nach einem Rezept mit den 2 genannten Zutaten stieß ich auf das Blog Bake to the Roots von Marc aus Berlin. Er hat jede Menge Cookie-Rezepte und vieles andere, hauptsächlich amerikanisch inspiriert, und neben Backrezepten auch deftige Speisen wie koreanisches Bibimbab usw. Sein Blog gefällt mir wirklich sehr gut!!

Als erstes buk ich ein Rezept namens Cranberry Nuss Haferflocken Cookies nach (auf dem Foto links). Ich halbierte die Mengen, um erst mal überhaupt zu schauen, ob es klappt und wie es schmeckt. Da nur 1 Ei drin ist, war das mit dem Halbieren nicht so einfach ... am Ende habe ich fast das ganze Ei verwendet, weil ich nicht wusste, wie die Konsistenz bei der Haferflocken-Masse sein sollte und sie mir sehr trocken vorkam. Im Gegensatz zu den Rührteigen, die ich in letzter Zeit immer fabriziert habe, war das Ganze sehr kompakt. Wenn man keinen Eisportionierer hat und die Kekse mit den Händen formt, ist es eine etwas klebrige Angelegenheit :-)

Backvorbereitungen
Work in Progress

Letztendlich hat aber alles sehr gut geklappt und bei mir 12 Cookies ergeben, die wirklich super geschmeckt haben und auch bei Freunden, die sich kurzfristig für den nächsten Tag angekündigt hatten, sehr gut ankamen. Man schmeckt alle Bestandteile gut raus und die Kekse können mit gekauften mühelos mithalten. Nächstes Mal würde ich sie vielleicht kleiner machen, da ich kleinere Kekse von 4-5 cm Durchmesser lieber mag als diese 10 cm großen, die es in diversen amerikanischen Café- und Fast Food- Ketten gibt.

Mittwoch, 15. Juli 2020

Orange-Kokos Blechkuchen mit weißer Schokolade


Oops, she did it again ... Kuchen gebacken! Zur Abwechslung mal nichts aus einer Muffin- oder Kastenform, sondern vom Blech. Das Rezept ist von Tina vom Blog LECKER&Co, was eins meiner liebsten Koch- und Backblogs ist aktuell - und das nicht nur, weil Tina aus Nürnberg kommt. (Ich selber komme aus dem Großraum der "Frankenmetropole" und habe mehrere Jahre dort gelebt.)
Auf Tinas Blog bin ich durch Kitchen Impossible (der Vox-Sendung mit Tim Mälzer) gestoßen, da sie einige Gerichte aus der Show nachgekocht hat. Diese Woche nimmt sie übrigens an der ZDF-Sendung Die Küchenschlacht teil und schlägt sich super bisher. (Die Folgen könnt ihr in der Mediathek finden oder nachmittags anschauen.)

Aber zurück zum Kuchen: Das Rezept hat mich angelacht, da es schön sommerlich klang. Ich habe es nicht abgewandelt, sondern 1:1 übernommen, bis auf den Orangenabrieb, den ich nicht hatte, da ich Orangensaft aus der Flasche anstatt frisch ausgepressten verwendet habe.

Samstag, 11. Juli 2020

Dark Chocolate Muffins (ursprünglich vegan)

Schokomuffins

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Nach den ganzen mehr oder weniger hellen Teigen (von denen ich noch nicht alle gepostet habe) wollte ich endlich mal etwas Schokoladiges backen. Wie immer führen 1000 verschiedene Rezepte zum Ziel und die Auswahl fiel mir schwer, aber ich wollte etwas mit Öl statt Butter und bin dann irgendwie bei einem Rezept aus dem Blog von Backefix gelandet. (Ich glaube, sie posten ausschließlich vegane Rezepte.) Da ich keine Soja- oder Hafermilch oder Ähnliches im Haus hatte, und auch keinen Wert auf vegane Ernährung lege, habe ich es etwas abgewandelt. Ich war besonders gespannt, wie die Bindung sein würde, da ja kein Ei (und auch kein offensichtlicher Ersatz wie ein Leinsamen-Ei oder Apfelmus oder Ähnliches) enthalten ist.

Laut Rezept soll die Menge wie üblich 12 (normalgroße) Muffins ergeben, was normalerweise für die Silikonform mit den 24 Mini-Mulden passt. Da ich aber nicht so viele Muffins wollte, habe ich die Mengen halbiert. Es ergab bei mir allerdings nicht wie erwartet 12 kleine Muffins, sondern 18 Stück. 

Dienstag, 30. Juni 2020

Erster Versuch von Cupcakes mit Frosting

Apfel-Zimt-Cupcakes

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Ich bin momentan im "Back-Wahn". Über Pfingsten habe ich im 2-Tage-Rhythmus insgesamt 3x Mini-Muffins bzw. Cupcakes gebacken.

Die ersten beiden Varianten habe ich bereits veröffentlicht. Als drittes habe ich mich dann für eine Apfel-Zimt Rezept entschieden, auch wieder nach einem ziemlich alten Rezept von Life is full of Goodies.

Da ich nichts verändert habe, verlinke ich es einfach, ohne es nochmal abzutippen. 

Zwei kurze Anmerkungen: beim Apfel habe ich es so gemacht, dass ich das Zimtpulver zuerst in eine Müslischale gegeben habe und dann nach und nach den kleingeschnittenen Apfel dazu gegeben habe und die Würfelchen immer gleich mit dem Zimt verrührt habe, damit es schon ein bisschen durchziehen konnte während ich weiter schnipselte (was ziemlich lange gedauert hat ...).

Die Teigmenge war diesmal etwas zu viel für die 24er Form von Backefix - das hatte ich schon beim Lesen des Rezeptes geahnt, da zu dem "Grundteig" noch der Apfel kommt, der ja selber auch "Volumen" hat. Also hatte ich vorsichtshalber schon die 4 einzelnen großen Silikon-Muffin-Förmchen bereit gestellt, die auch Teil meines Gewinns bei Backefix waren, und habe auch 3 davon benötigt, um den restlichen Teig unterzubringen.

Geschmacklich fand ich diese kleinen Küchlein wirklich gelungen und durch den Apfel sehr schön saftig (und auch nicht zu weihnachtlich, was die Kombi Apfel-Zimt eventuell vermuten lassen könnte). 

Da ich aufgrund der größeren Teig-Menge 3 größere Muffins zustande gebracht hatte, wollte ich versuchen, sie mit einer Creme obendrauf zu dekorieren (was bei der Größe leichter ist, als bei den Mini-Cupcakes).

Montag, 1. Juni 2020

Zwei easy-peasy (Mini-)Muffin-Rezepte

Muffins

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Irgendwie stieß ich neulich auf Instagram auf ein Gewinnspiel des mir bis dato unbekannten deutschen Start-Ups Backefix, das Backzubehör aus Silikon verkauft. Mit Silikonbackformen hatte ich in der Vergangenheit keine allzu guten Erfahrungen gemacht, aber das war wirklich sehr lange her, also versuchte ich mein Glück und gewann ein Produktpaket, das letzten Samstag bei mir ankam.

Backefix

Am neugierigsten war ich darauf, wie die 24er Muffinform funktionieren würde (ich will immer Blech sagen, aber das trifft es ja eigentlich nicht...), also musste ein Rezept her. Hach, die Qual der Wahl, meine Backbücher und das Internet sind voll von Rezepten und ich kann mich immer schwer entscheiden, also kam ich dem Wunsch meines Freundes nach und suchte was Zitroniges. (Er mag am liebsten einfache helle Teige ohne viel Firlefanz. Ich bin eher der Schokotyp und mag auch Obstkuchen, und sowas will ich demnächst auch mal backen, auch wenn ich es dann evtl. alleine essen muss ... )

Ich entschied mich dann für ein Rezept von 2013 mit Buttermilch von Mara vom Blog Life is Full of Goodies, ließ allerdings Lemon Curd und Frosting weg (und nahm auch weniger Vanillezucker). Auf dem Foto ganz oben sind die mit Zitrone übrigens die 4 etwas helleren, flacheren Küchlein eher links auf dem Teller.

Kurzfassung:
150 g Zucker mit 115 g weicher Butter schaumig rühren, dann einzeln nacheinander 2 Eier einrühren. 1 TL Backpulver mit 160 g  Mehl vermischen und abwechselnd mit 100 ml Buttermilch zu den Zutaten geben, die ihr schon verquirlt habt. Vanillezucker nach Geschmack sowie Prise Salz und Zitronenabrieb hinzufügen - fertig! In die Förmchen damit und dann ca. 25 Min. bei 180 Grad backen.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Voll im Trend: Bananenbrot


In diesen Corona-Zeiten gibt es verschiedene Trends, die ich auf Instagram mitkriege. Einer davon ist, dass die Menschen wohl mehr selber backen (obwohl ja Supermärkte und Bäckereien ganz normal geöffnet hatten und haben), und zwar vor allem Brot und Bananenbrot meinem Eindruck nach. Normalerweise wenn ich überreife Bananen im Haus habe, zerdrücke ich sie mit der Gabel und esse sie "einfach so", da sie mir nur "zermanscht" noch schmecken, wenn sie einen gewissen Reifegrad überschritten haben.

Da ich mich aber wie gesagt auf Instagram vor Bananenbrot kaum retten konnte, wollte ich es auch mal versuchen. Wieso das Ganze "Brot" heißt, kann ich übrigens nur auf die Kastenform zurückführen, denn mit Brot hat es eigentlich wenig zu tun. Jedenfalls habe ich mich durch diverse Rezepte geklickt und mich für dieses von Mia von Kochkarussell entschieden. Ich werde es jetzt nicht nochmal abtippen, aber euch sagen, was ich geändert habe: Da ich meistens keine Unmengen an Bananen zuhause habe, sind nur 2 "überreife" der Normalfall, also habe ich die Zutaten halbiert. Eine Banane obendrauf wollte ich nicht, also habe ich nur 2 Stück in den Teig getan. "Urdinkel" (Mehl und Flocken) hatte ich auch nicht vorrätig, aber 630er Dinkelmehl. Die Dinkelflocken habe ich durch Haferflocken und etwas Leinsamen ersetzt. Gutes Olivenöl kann einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlassen, also würde ich zum Backen von Süßem eigentlich immer ein "neutraleres" Öl nehmen. 

Freitag, 1. Mai 2020

Das ultimative Pancake Rezept


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Ich hatte Buttermilch im Kühlschrank, aber schon wieder vergessen, welchen Kuchen ich damit backen wollte. Dann stellte ich fest, dass man Buttermilch für diese kleinen, runden, typisch amerikanischen Pancakes braucht - was wahrscheinlich außer mir schon jeder wusste, aber für mich war es neu. Also habe ich gestern spät abends noch schnell 3 kurze deutsche YouTube Videos dazu angesehen. Die Rezepte waren alle ähnlich - ich empfehle euch das mit 4 Millionen Aufrufen vom BakeClub - aber heute früh habe ich mich letztendlich an diesem Rezept auf chefkoch.de orientiert. Es hat 4,7 von 5 Sternen bei fast 800 Bewertungen - da kann man wohl nichts falsch machen, dachte ich mir - und so war es dann auch, denn das Ergebnis war so lecker, dass ich es sofort hier festhalten bzw. veröffentlichen musste.

Die Blaubeersoße habe ich weggelassen und die Zutaten etwas abgewandelt bzw. die Mengen halbiert, da wir nur zu zweit sind.

"feuchte" Zutaten:
ca. 30 g bzw. 1,5 EL Butter
1 Ei
200 ml Buttermilch

trockene Zutaten:
125 g 405er Weizenmehl
25 g Zucker
1/2 Tütchen Backpulver (ca. 7 g)
Vanillezucker nach Geschmack (bei mir war es sicher weniger als 1/2 Tütchen)
Prise Salz

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei 2014, Teil 2: Schokoladige Mandelmakronen

Bei Missi fand ich dieses leckere Rezept. Es sind im Prinzip halbe Macarons bzw. Baiser mit Mandeln und Kakaopulver.


Da der Teig nicht gekühlt werden muss, dachte ich, das kann man schnell noch machen nach den Butterplätzchen. Hm, so einfach war es dann doch nicht. Ab da, wo wir den Teig in den Spritzbeutel gefüllt haben, wurde es eine ziemliche Sauerei. Ich weiß nicht, ob die Tülle des Spritzbeutels zu klein war (es war die größte, die wir hatten) oder der Teig zu klumpig. Jedenfalls verstopfte die Tülle ständig und der Teig kam eher oben aus dem Beutel wieder rausgequollen als vorne aus der Öffnung. (Im Rezept steht ja ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke - vielleicht wäre es damit besser gegangen.)

Die "Busserl" auf dem 1. Blech waren relativ klein ausgefallen (aber eigentlich so, wie's im Rezept stand). Beim Probieren merkte ich, dass die allerkleinsten etwas hart waren nach dem Backen. Also machte ich für das 2. Blech die "Häufchen" etwas größer, damit die Plätzchen weicher blieben. Hat geklappt. Außerdem nahm ich 2 Teelöffel anstatt des Spritzbeutels, was um einiges besser ging.

Einen Schönheitspreis gewinnen die Makronen wahrscheinlich nicht, aber sie schmecken sehr gut und super schokoladig. Leider sind sie nach ca. 1 Woche in der Dose doch wieder etwas hart geworden, aber ich glaube, wenn man sie auf einem Teller anrichtet, werden sie wieder weicher ...

Vanillekipferl haben wir übrigens auch mal wieder gemacht, nach dem Rezept von 2012. Leider war der Teig diesmal irgendwie zickig, d.h. etwas brüchig beim Formen der Kipferl. Am Ende sind sie aber noch gut geworden und können sich sehen lassen, finde ich.


Was mögt ihr lieber, dunkle Plätzchen mit viel Schokolade oder helle mit Vanille?

Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachtsbäckerei 2013, Teil 3: Butterplätzchen

Zu guter Letzt war ein Klassiker an der Reihe: Butterplätzchen nach einem Rezept aus einem Heft, das mal der freundin beilag.


In dem Heft sind verschiedene Grundteige (z.B. für Makronen, Spritzteig usw.) sowie Variationen. Eine Mürbeteig-Variation namens Zitronenringe haben wir wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht. Das war eine Spitzbuben/Linzer Plätzchen Abwandlung.

Diesmal haben wir das Mürbteig-Grundrezept gebacken.

Man braucht:
100 g Puderzucker
200 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 Ei
Abrieb von Zitronenschale
300 g Mehl
Puderzucker und Zitronensaft für die Glasur und/oder was man sonst so an Dekoration möchte

Den Puderzucker mit der weichen Butter verkneten. Prise Salz nicht vergessen. Das Ei und den Zitronenabrieb dazu geben und verrühren, dann nach und nach Mehl und hineinrieseln lassen und schnell weiter kneten, bis eine glatte Teigmasse entsteht. Aus der Schüssel nehmen, in Folie gewickelt 2-3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Am Ende der Kühlzeit die Arbeitsfläche vorbereiten, also mit Mehl bestreuen und den Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Teig 3-4 mm dünn ausrollen, beliebige Formen ausstechen und auf einem mit Backpapier belegten Blech platzieren.


Im Ofen 10 bis 12 Minuten goldgelb backen.

Wenn sie etwas abgekühlt sind, kann man die Butterplätzchen nach Lust und Laune dekorieren - wir haben z.B. die klassische Glasur mit Clementinensaft statt Zitronensaft angerührt und die Plätzchen danach bestreuselt.




Der Teig ergibt je nach Größe der Förmchen 3-4 Bleche, würde ich sagen. Ist zwar jetzt nichts ausgefallenes, aber solche Plätzchen schmecken einfach immer super-lecker und fast jeder mag sie.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachtsbäckerei 2013, Teil 2: Lebkuchen-Brownies

Auch am 2. Advent wurde bei uns wieder gebacken. Da ich keine Mandeln gekauft hatte, war die Auswahl der Rezepte etwas eingeschränkt. Aber eigentlich wollte ich ja eh die Lebkuchen-Brownies von Juliane backen, und dafür hatte ich auch alle Zutaten vorrätig bzw. eingekauft. (Das Rezept ist ebenfalls im Hilda e-mag vom letzten Jahr enthalten, wie auch die bereits vorgestellten Snickerdoodles.)


Wir haben das Rezept nur bei der Deko etwas abgewandelt. Statt getrockneten Aprikosen nahmen wir bunte Zuckerperlen und Schoko-Elemente, die ich eh noch im Haus hatte. Und die Marmelade war keine "reine" Aprikosenmarmelade, sondern die Limited Edition Caesar & Cleopatra von Schwartau Samt. Dahinter verbirgt sie die Kombination Aprikose-Mandarine - sehr lecker!

Zum Glasieren hab ich Glasur von Lindt benutzt. Man muss die Plastikflasche nur in einem Topf mit heißem Wasser auf dem Herd erwärmen. Wenn die Glasur flüssig geworden ist, nimmt man ganz einfach die Flasche, hält sie senkrecht über den Brownie, lässt einen Klecks Glasur aus der Flasche in die Mitte des Brownies laufen und verteilt die flüssige Masse dann mit einem Messer. Hat mich an das Schmieren eines Nutella-Brotes erinnert. :-)

Und man sollte die Brownies abkühlen lassen, bevor man sie glasiert.

Die Plätzchen schmecken wie kleine Gewürzkuchen und sind mega-lecker!! Danke Juliane für das tolle Rezept!

Die Arbeitsschritte gibt's after the break:

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Weihnachtsbäckerei 2013, Teil 1: Snickerdoodles

Pünktlich am 1. Advent, der bekanntlich auch noch passenderweise auf den 1. Dezember fiel dieses Jahr, fingen wir mit dem diesjährigen Plätzchenbacken an.

Da ich mit einem leichten schnellen Rezept anfangen wollte, entschied ich mich für diese weichen Zimtplätzchen namens Snickerdoodles aus dem Hilda e-mag von 2012. Das Rezept ist von Christina und ist nach wie vor in ihrem Blog feines gemüse zu finden.

Sind sie nicht hübsch geworden?


Wir haben nichts abgewandelt, sondern alles so gemacht, wie es im Rezept steht. Den Teig habe ich erst mit dem Quirl des Handrührers vermischt und bin dann später als das Mehl auch in der Schüssel war, auf den Knethaken umgestiegen, weil sonst alles in den Drähten hängen geblieben wäre. Die Teigportionen für die Kugeln haben wir nicht mit einem Löffel abgemessen, sondern einfach so nach Gefühl - wobei es schwierig war, abzuschätzen, wie sehr der Teig aufgehen oder in die Breite gehen würde im Ofen (siehe unten).

Work in Progress:



Was die Arbeitsteilung angeht, hat einer von uns die Bällchen geformt (der Teig ist übrigens sehr fettig), und der andere sie dann in dem Teller mit dem Zucker-Zimt-Gemisch gewälzt. Wenn man keinen Helfer hat, kann man natürlich auch erst alle Kugeln formen und sie dann eintauchen - würde ich zumindest empfehlen, da man sonst wahrscheinlich sehr schnell lauter Teigbröckchen im Zimtzucker hat.

Zum Plattdrücken der Kugeln hab ich übrigens die Finger genommen und keinen Löffel oder Ähnliches, also einfach ein bisschen die Kugeln in der Hand flach drücken, bevor oder wenn man sie aufs Blech legt.

Ich denke, die Bällchen sollten nicht mehr als 1-1,5 cm Durchmesser haben, denn dadurch, dass der Teig recht weich ist, läuft er ziemlich auseinander im Ofen. Beim ersten Blech klebten dann auch alle Plätzchen aneinander nach dem Backen (das kann man auf dem Foto noch etwas erkennen). Sie ließen sich aber gut wieder voneinander trennen ohne kaputt zu gehen. Beim zweiten Blech haben wir dann mehr Abstand gelassen. Insgesamt hat der Teig für 3 Bleche gereicht, wenn ich mich recht erinnere.


Da man die Snickerdoodles laut Rezept  nicht zu lange im Ofen lassen soll, damit sie nicht hart werden, haben wir sie auch wirklich nur 7-8 Minuten gebacken. Man sollte sie vorsichtig behandeln, denn sie sind so zart, dass sie fast zerfallen. Wir haben sie nach dem Abkühlen in eine Blechdose mit Pergamentpapier gelegt, wie man auf dem ersten Bild sehen kann. Auch zwischen die einzelnen Schichten kann man noch eine Schicht Papier legen, schadet nix!


Geschmacklich sind die Plätzchen so gut wie erhofft geworden, sie schmecken und riechen schön "zimtig" und sind wirklich super lecker! Ich könnte mir auch vorstellen, sie zu anderen Gelegenheiten zu backen, da sie ja nicht sehr typisch weihnachtlich aussehen und sicher auch gut zum Tee oder Kaffee schmecken.


Dienstag, 3. Dezember 2013

Weihnachtsplätzchen: Rückblick & Vorschau

Weihnachten kommt immer näher und ich überlege, was wir dieses Jahr backen. Sich genau an alle Plätzchen der letzten 2-3 Jahre zu erinnern, war gar nicht so einfach.

Wir hatten Basler Brunsli, Walnuss-Kardamom-Baiser, Vanillekipferl und so weiter und so fort. Hier ein bildliches Best-of:

Mehr Fotos und alle Rezepte findet ihr unter dem Label Plätzchen.

Dieses Jahr will ich wie immer ein bisschen Abwechslung rein bringen und bin daher auf der Suche nach neuen Rezepten. In dem von einigen Bloggern zusammengestellten Online-Back-Magazin bzw. e-mag Hilda von letztem Jahr gefällt mir gleich das erste Rezept: Snickerdoodles von feines gemüse. Diese Plätzchen scheinen schnell und leicht zu gehen, und Zimt mag ich sowieso sehr gerne.

Dann gefallen mir noch die Lebkuchen Brownies und die Hildabrötle von Juliane von Schöner Tag noch.

Und klassische Butterplätzchen hat sich mein Freund außerdem noch gewünscht, muss mal das Rezept meiner Mutter raussuchen.

Die diesjährige Hilda hab ich mir noch gar nicht mal angeschaut! Es gibt einfach zu viele lecker Plätzchen ...

Was steht bei euch ganz sicher auf eurer "Back-Liste" für Weihnachten?

Samstag, 31. August 2013

Meine Urlaubslektüre: 3 Liebesromane und 1 bayerischer Krimi (Teil 1)

Eigentlich wollte ich im Urlaub die Zeitschriften lesen, für die ich daheim keine Zeit hatte, und eine Krimikomödie. Aber gemäß dem Sprichwort "Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt", lief es dann nicht wie geplant.

Ich fing mit dem Krimi an und entdeckte dann das gut ausgestattete Bücherregal in der Hotellobby. Und da fand ich einige interessante Liebesromane, die ich unbedingt mit an den Pool nehmen wollte. Den selber mitgebrachten Krimi las ich trotzdem fertig - am Abreisetag beim Warten auf den Bus zum Flughafen.

Also der Reihe nach:

Mein eigenes Buch war Winterkartoffelknödel: Ein Provinzkrimi von Rita Falk. Es ist der erste Roman einer Reihe um den Polizisten Franz Eberhofer in einem Dorf in Niederbayern. Wer auf harte Thriller der skandinavischen Art oder ähnliche Lektüre steht, wird vielleicht wenig Gefallen an dieser Krimikomödie finden. Ich fand diese leichte Kost aber super geeignet für den Urlaub.

(Foto von amazon.de)

Die Hauptfigur ist sympathisch und der Schreibstil ist ... wie soll ich sagen ... bayerisch, d.h. gemütlich-gemächlich und von Dialektbegriffen durchzogen. Die Handlung geht also nicht Schlag auf Schlag in hohem Tempo voran, sondern entfaltet sich nach und nach. Neben dem Kriminalfall geht es auch um Eberhofers Familie - seinen Vater, seinen Bruder und vor allem die Oma. Ihre bayerischen Kochrezepte, die Franz Eberhofer sehr schätzt, findet man am Ende des Buches - genauso wie ein Glossar zu den bayerischen Mundartausdrücken.

Kürzlich hab ich dann auch gelesen, dass ein anderer Roman der Reihe - Dampfnudelblues - verfilmt wurde und wohl in einigen bayerischen Kinos lief und auch bald im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Nachdem sich dann im Krimi abzeichnete, wie der Fall ausgehen würde, entdeckte ich wie gesagt das in verschiedenen Sprachen gut bestückte Bücherregal im Hotel und fand einen Liebesroman / romantischen Thriller von Nora Roberts namens Lilien im Sommerwind. Der Titel ist wenig aussagekräftig, der englische Originaltitel Carolina Moon schon eher, denn er deutet auf nächtliche Ereignisse im Bundesstaat North Carolina hin. Es geht um eine junge Frau, die nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, um dort einen Geschenkeladen zu eröffnen. Vor allem möchte sie aber ihre Vergangenheit endlich bewältigen, denn als sie 8 war, wurde ihre beste Freundin getötet. Die Hauptfigur Tory verfügt über gewisse "seherische Fähigkeiten" oder wie man das nennen soll, d.h. sie kann manchmal Gedanken lesen oder sich in andere Menschen hineinversetzen, was ihr das Leben nicht gerade leichter gemacht hat.


(Foto von weltbild.de)

Ich will nicht zu viel verraten über die Handlung, insbesondere nicht über die Krimihandlung. Eine gute Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen, und auch die weiteren Handlungsstränge bzw. die Nebenfiguren fand ich wirklich interessant. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Klare Lese-Empfehlung!

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub hab ich dann festgestellt, dass der Roman auch verfilmt wurde. Dass es Fernsehfilme basierend auf einigen Nora Roberts Büchern gibt, war mir bekannt, ich habe auch 2 oder 3 davon gesehen, aber ich glaube, diesen kenne ich nicht, sonst hätte mir beim Lesen des Buches doch alles bekannt vorkommen müssen.

Welche 2 Bücher ich noch gelesen habe, werde ich im 2. Teil dieses Beitrags in Kürze hier im Blog verraten.

Ich freue mich über eure Lese-Tipps in den Kommentaren!

English Summary:
During my summer vacation I found some good reads which I'd like to present here. The first was a Bavarian crime comedy, the second a crime romance called Carolina Moon by Nora Roberts. If you'd like to know more, leave a comment and I'll translate my post for you - or try the Google Translate feature.

Sonntag, 14. Juli 2013

Pink Box Juli 2013

Am Donnerstag stand zu meiner Überraschung mein Pink Box Päckchen  im Treppenhaus für mich bereit. Ich dachte erst, die Versandbenachrichtigung wäre wieder in meinen Spam-Mails gelandet, aber tatsächlich kam die Mail erst nach Erhalt des Päckchens - auch mal was Neues! :-)

Nach dem Auspacken:

Pink Box

Mit Zeitschrift:


Produktzettel:


Nun zum Inhalt im Detail:
Das Erste, was mir auffiel, war ein intensiver Duft. Er kam von einem kleinen Stück Rosenseife der Marke Jislaine Naturkosmetik. Dazu gab es noch diverse Flyer und einen Rabattgutschein von dieser Marke. Ich hab noch nie davon gehört und hab die Seife jetzt erst mal in den Kleiderschrank verbannt. Zum Händewaschen möchte ich sie lieber nicht benutzen, sie riecht einfach zu stark - um nicht zu sagen, penetrant. Aber vielleicht taugt sie als Abwehr gegen Motten. :-)

Meine Meinung zu den anderen Produkten:
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