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Sonntag, 1. August 2021

Gute Kombination: Cheesecake Brownies

cheesecake brownies

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Beim Backen ist mein größtes Problem momentan, dass ich mich nie für ein Rezept entscheiden kann. Es gibt so viele tolle Foodblogger und Zeitschriften mit Rezepten und so viele Varianten von allem, dass es für mich oft eine Reizüberflutung ist. Oder ich kaufe bestimmte Zutaten und habe kurz danach schon wieder vergessen, welches Rezept ich damit machen wollte. Zuletzt habe ich mit Chocolate Chip Cookies geliebäugelt, aber irgendwie waren auch Brownies immer in meinem Hinterkopf, da ich eine Schwäche dafür habe. Allerdings mag mein Freund nicht so gerne schokoladige Sachen, so dass ich die vermutlich alle alleine hätte auffuttern müssen. Da kam mir ein Instagram Post von Jeanny gerade recht kam: es waren Cheesecake Brownies in Kooperation mit Exquisa. Käsekuchen mag nämlich meine bessere Hälfte gerne :-) Das Rezept findet ihr im Instagram Account der Marke, in den Guides. Es ist fast identisch zu einem Rezept von 2018 auf Jeannys Blog Zucker Zimt und Liebe, das ihr hier findet. 

Ich hatte eigentlich alle Zutaten da, allerdings keinen Original-Exquisa, sondern einen anderen Doppelrahm-Frischkäse mit nur 175 g in der Packung (eigentlich braucht man 225 g). Daher hab ich (wie so oft) alle Mengen um die Hälfte reduziert. Statt einer 20 x 20 Brownie Backform, die ich nicht besitze, aber gut durch eine rechteckige Form ersetzen kann, nahm ich meine kleine 18 oder 20 cm Springform. Die hätte man wahrscheinlich genauso gut für die gesamte Menge verwenden können, da sie recht hoch ist.

Der Brownie-Teig geht wie in den meisten Rezepten: man schmilzt Schokolade mit Butter, gibt Zucker und Eier und am Ende Backkakao und Mehl hinzu. Gefordert ist eigentlich sehr dunkle Schokolade mit mindestens 60% Kakaoanteil. Hatte ich nicht da, also kam Herbe Sahne der Aldi-Süd-Eigenmarke Choceur zum Einsatz, was echt gut gepasst hat. Den Zucker soll man schon zusammen mit der Butter und der Schokolade schmelzen, was ich so noch nie gelesen habe, also habe ich ihn einfach gleich nach dem Schmelzen (das ich diesmal vorsichtig in der Mikrowelle gemacht habe) eingerührt und habe dann alles etwas abkühlen lassen, bevor das Ei dazu kommt.

Die Teigmasse war dicker bzw. zäher, als ich erwartet hatte, weil gerade in amerikanischen Rezepten sehr wenig Mehl verwendet wird, damit die Brownies richtig schön fudgy oder gooey werden (also richtig schön saftig und feucht), wozu der Teig meist ziemlich flüssig sein muss. Sehr matschige Brownies sind aber eh nicht so mein Ding.

Vor dem Backen

Bei der Frischkäse-Masse habe ich mich im Nachhinein geärgert, dass ich nicht einfach die ganze Packung Frischkäse genommen habe, sondern mich an meine "alles halbieren" Regel gehalten habe, denn die Menge bedeckte kaum den dunklen Teig. Das Ergebnis ist zwar gelungen und wirklich lecker, aber der Schokoladengeschmack dominiert klar und man schmeckt kaum was von der Käsekuchenschicht. Wer das nicht mag, sollte vielleicht lieber einen klassischen russischen Zupfkuchen machen, wo es anders herum ist (wo aber auch der dunkle Teig sehr viel trockener ist, glaube ich), oder einfach die Menge der Frischkäsemasse erhöhen.

Nach dem Backen

Notiz an mich selbst: bis der Kuchen im Ofen war, hat es 45 Minuten gedauert. Die Backzeit verringert sich durch das Halbieren der Menge nur minimal - 25 Minuten wären wohl genug (wenn der Kuchen danach im warmen Ofen abkühlt). 2 Stunden im Kühlschrank sind bei der kleinen Menge nicht nötig.

Sonntag, 11. April 2021

Zitronenkuchen - aus der Kastenform oder vom Blech?

Zitronenkuchen

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Wenn mein Freund Geburtstag hat (juhu, ein Anlass zum Backen!), mache ich für ihn meist Zitronenkuchen - aber irgendwie nie nach demselben Rezept. Dieses Jahr habe ich 2 Rezepte ausprobiert - eins letztes Wochenende und eins heute.

Bei beiden habe ich mal wieder die Mengen reduziert, weil wir zu zweit einfach keine großen Mengen verdrücken. Damit bin ich übrigens voll im Trend - auf Englisch nennt man das "small batch baking" und es gibt in Zeiten von Corona, Lockdown und Social Distancing immer mehr Rezepte für kleinere Mengen, weil man sich ja nicht in größeren Runden treffen darf.

Jedenfalls habe ich zuerst einen Zitronen-Kastenkuchen von Tina aus Nürnberg vom Blog Food und Co. gebacken - mit 3/5 der Menge, da meine Backefix-Form etwas kleiner ist als eine normale Kastenkuchenform. Auf die 3 Fünftel kam ich, weil ursprünglich 5 Eier enthalten sind, die ich auf 3 reduziert habe. Den Schritt mit dem Einkochen des Zitronensaftes habe ich weggelassen, sonst habe ich nichts am Rezept verändert und der Kuchen war sehr lecker. Er wirkte ein bisschen wie nicht ganz durch - war er aber, Stäbchenprobe hatte er bestanden. Ich nehme an, das kam von der hineingesickerten Glasur (die man auf den warmen Kuchen geben soll). 

Das 2. Rezept war aus einem "Standardwerk" von Dr. Oetker namens Backen - So geht das, und hier kam der Zitronenkuchen auf dem Blech daher. Das Rezept findet man auch auf der Website von Dr. Oetker, allerdings nicht exakt so wie im Buch. (Im Buch ist die Zuckermenge 250 statt 350 g, und bei der Glasur kommen noch 30g geschmolzene Butter hinzu, was ich aber sowieso nicht so gemacht habe bzw. hätte.) Der Haupt-Unterschied zum ersten Rezept ist die Speisestärke im Teig.

Auch bei dieser Variante habe ich die Mengen reduziert, und zwar um die Hälfte, um mein inzwischen bewährtes schmales Dampfgarer-Blech benutzen zu können. Das Ergebnis war ebenfalls gut - der zitronige Geschmack kommt aber fast nur durch den Guss, wobei ich sagen würde, dass bei Tinas Version auch der Teig etwas nach Zitrone geschmeckt hat. Irgendwie ist der Guss beim 1. Kuchen mehr in den Teig eingezogen, hatte ich das Gefühl, obwohl ich bei beiden Kuchen den Guss auf den heißen Kuchen gegossen habe. Der Kastenkuchen hätte eine dickere Schicht Glasur vertragen können (wie man auch auf den Fotos sieht), obwohl ich die angegebene Menge Puderzucker verwendet habe. Bei der Dr. Oetker Variante kommt mir der Teig etwas "luftiger" vor als beim Kastenkuchen. Allerdings macht er durch die Speisestärke ein bisschen so ein "stumpfes Gefühl" im Mund, wenn ihr wisst, was ich meine.

Zitronenblechkuchen

Fazit: Uns hat der Kastenkuchen besser geschmeckt als der Blechkuchen. Beide sind einfach und nicht zeitaufwendig (der Blechkuchen hat eine kürzere Backzeit). Nächstes Mal würde ich mehr Glasur anrühren für den Kastenkuchen, damit sie schön dick wird und der Geschmack dadurch noch zitroniger.

Sonntag, 21. März 2021

Ein Backrezept aus Neuseeland

Tan Squares


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Seit meiner neu entdeckten Back-Leidenschaft folge ich auf Instagram immer weniger Nagellack- und Beauty-Accounts und dafür immer mehr Back- und Koch-Accounts. Einer davon ist cloudykitchen von Erin aus Neuseeland, die allerdings inzwischen in New York lebt. Sie hat über ihrer Küchenarbeitsplatte eine Kamera montiert (oder eine Handyhalterung) und kann so gut die Arbeitsschritte filmen und dokumentieren und postet sie in ihren Stories und Highlights. Ich schaue mir diese Videos total gerne an, und so war es auch bei einem Rezept von Februar namens Tan Slices oder Tan Squares.  Es handelt sich um eine Art Blechkuchen aus Shortbread, also einem Mürbeteig, mit einer Karamellschicht und Streuseln drauf. 

Das genaue Rezept (auf Englisch, aber mit Gramm-Angaben) findet ihr in Erins Blog. Ich habe die Mengen halbiert, was auch einfach ging, da man für Mürbeteig ja keine Eier braucht. Als Blech verwendet habe ich mal wieder einen schmalen Edelstahl-Dampfgarbehälter. Mit seinen Maßen von ca. 15x30 cm entspricht er ungefähr einer 8 Zoll, also 20x20 cm Brownies Backform, die von Erin für die halbe Menge empfohlen wird. 

Verändert habe ich am Rezept eigentlich nichts. Statt nur mit Butter habe ich den Teig zur Hälfte mit Margarine (Sanella) hergestellt, da ich nicht genügend weiche Butter hatte. Ich hatte mich etwas gewundert, dass zuerst weiche Butter mit Zucker aufgeschlagen wird, wie für einen Rührteig, weil man es bei Mürbeteig ja eher so kennt, dass man kalte Butter mit Mehl und Zucker verknetet. Aber es hat gut funktioniert. Ob die Version mit weicher Butter das klassische Shortbread Rezept ist, weiß ich nicht - ich habe heute in einem meiner Backbücher sogar ein Rezept mit Ei drin gefunden, was ich sehr ungewöhnlich fand. Naja, viele Wege führen nach Rom ...

Sonntag, 3. Januar 2021

Huch, hat das neue Jahr schon angefangen?

Wenn man Urlaub hat, vergisst man, welcher Wochentag ist - um so mehr, wenn der Urlaub schon eine Woche vor Weihnachten angefangen hat ... Aber die Zeit ging schnell rum - und schwupp, schon ist 2020 auch schon durch - und alle so: "Es kann ja nur besser werden!" Na, ich weiß nicht ...

Bevor ich morgen wieder arbeiten muss, wollte ich mich kurz melden. Ich habe einiges gebacken, aber nicht so viel mit Fotos dokumentiert:

- 4 Sorten Plätzchen: Schneeflocken und Spritzgebäck, beide nach Rezepten von Chefkoch sowie Mandelplätzchen aus einer älteren Zeitschrift (die mehr auseinanderliefen als erwartet und daher sehr flach und groß wurden und in der Dose zusammenklebten) und die einfachsten Kokosmakronen der Welt, die nur aus gezuckerter Kondensmilch und Kokosraspeln bestehen (und Oblaten, wenn man will). Ich erinnere mich gerade nicht, bei wem ich das Rezept gefunden hatte ... Die Makronen sind übrigens nicht auf dem Foto, weil sie "Nachzügler" waren.

- Einen weihnachtlichen Cheesecake nach Back Ina, der dadurch weihnachtlich wurde, dass ich für den Keksboden Gewürz-Spekulatius genommen habe. Hat gut funktioniert und kam auch bei der Schwiegermutter gut an :-) Und die 20 cm Springform reicht echt aus für 2-3 Personen.

- Brownies nach Sarah Kieffer (aus ihrem Buch 100 Cookies) - die "kuchigere" Variante mit mehr Mehl, die allerdings auch noch sehr saftig war, so dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie "matschig" ihre klassische Version ist.

Außerdem habe ich mich an Rugelach versucht - das ist ein jüdisches Gebäck, also ein Hörnchen, dass es mit Hefeteig und verschiedenen Füllungen gibt, aber ich habe eine Variante mit Frischkäseteig und einer Füllung aus Aprikosenmarmelade, Zimtzucker und Nüssen gemacht. Rezept war mal wieder von Zucker, Zimt und Liebe, glaube ich. Hätte den Teig wohl noch länger kühlen sollen, denn er war sehr klebrig und das Rollen der Hörnchen war ein ziemliches Gematsche. Geschmacklich waren sie aber sehr lecker, nur eben nicht fotogen.

Mit dem neuen Lasagne-Aufsatz für unsere Ankarsrum-Küchenmaschine haben wir außerdem Bandnudeln gemacht, nur aus Hartweizengrieß und Wasser (ca.40 ml pro 100 g Grieß) - hat super funktioniert und besser geschmeckt als die Variante mit Ei, die wir vor einigen Monaten schon mal probiert hatten.

Einiges, dass ich noch vorhatte, habe ich noch nicht zubereitet: Eggnog (amerikanischer Eierpunsch), Zupfbrot sowie Blätterteig-Teilchen mit Tomaten und Mozzarella.

Was war sonst noch? Wir haben ein "resident squirrel", dem wir Walnüsse hinlegen. Es rennt meistens vormittags vor dem Arbeitszimmer geschäftig hin und her, was im Home Office für Unterhaltung sorgt :-) Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Eichhörnchen liebe? Dieses ist dunkelbraun mit einem weißen Bauch, und so flink, dass man es schlecht fotografieren kann.

In diesem Sinne ein gutes neues Jahr und auf mehr niedliche Eichhörnchen!

Samstag, 31. Oktober 2020

Blog-Geburtstag und noch mehr Nachgebackenes

Rotwein-Schokokuchen

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Es ist Herbst und ich backe immer noch regelmäßig - saison-gemäß z.B. Apple Crumble und Blondies mit Nüssen und Schokostückchen nach Rezepten aus dem Blog von Jeanny, also Zucker, Zimt und Liebe, schnelles Körnerbrot mit Trockenhefe nach Backefix oder Sonja Sahneschnitte und diverse Gugelhüpfe nach Rezepten aus dem Backbuch Jeannys Lieblingskuchen, z.B. den Rotwein-Schokoladenkuchen vom obigen Foto (in einer Mini-Version, die auf eine große Untertasse passte) oder einen Kuchen mit Zucchini-Raspeln sowie Möhren-Muffins (die im Buch mit Pastinaken zubereitet werden, die ich aber nicht hatte).

Da die Zeit der Kurzarbeit vorbei ist, habe ich nicht mehr die Zeit, um jedes "Backwerk" ausführlich zu dokumentieren. Aber ganz will ich das Bloggen nicht aufhören, also fasse ich eben mehrere Sachen in einem Post zusammen. Mein Blog hatte übrigens letztes Wochenende Geburtstag - hurra!

Hier also die Ergebnisse der letzten Wochen:

Apple Crumble nach diesem Rezept (allerding sohne den Glühwein). Nächstes Mal mache ich mehr Streuselmasse. Ich glaube übrigens, wenn Haferflocken mit in den Streuseln sind, nennen die Muttersprachler es Apple Crisp.

apple crumble

Blondies nach diesem Rezept, allerdings mit Hasel- und Walnüssen sowie Mandelstiften, da keine Pekannüsse im Haus:

Blondies

Die Konsistenz wurde genau wie im Rezept beschrieben, fand ich. Oben und unten eine zuckrige Kruste und dazwischen weich und zäh wie ein Kaubonbon. Ich konnte nicht mehrere davon hintereinander essen, weil sie irgendwie so "gehaltvoll" waren oder wie man das sagen soll. Ich habe eine schmale Edelstahl-Form (mit Backpapier ausgekleidet) von unserem Dampfgarer benutzt (ca. 15x30 cm) und das Ergebnis in 15 Stücke geschnitten.

Montag, 3. August 2020

Möhren-Mohn-Muffins

Möhren-Mohn-Muffins

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Kennt ihr das, wenn ihr so besessen seid vom nächsten Rezept bzw. Backvorhaben, dass ihr an nichts anderes mehr denken könnt? Bei mir ist es zur Zeit extrem. Ich lasse mich sogar bei der Arbeit durch meine abschweifenden Gedanken ablenken, die nach noch mehr verschiedenen Karotten-Muffins oder Möhren-Cupcakes Rezepten suchen wollen, oder was ich eben gerade als Nächstes backen möchte.

Statt überreifen Bananen hatten wir neulich momentan sehr viele Möhren im Kühlschrank, die verwendet werden wollten. Und ich mag Carrot Cake sehr gerne. Letztes Jahr habe ich die Kombination mit Käsekuchen von Marion vom Unter Freunden Blog gebacken, ein Foto davon könnt ihr in meinem Instagram-Kanal sehen, wenn ihr ein bisschen runter scrollt in den Bildern. 

Auf der Suche nach einem Rezept hat es mir dann in der YouTube App unseres Fernsehers u.a. ein Video des Kanals "Gesund und Fit mit Lola" angezeigt, und diese Variante gefiel mir sehr gut - bei den anderen Rezepten scheiterte es oft an seltsamen Zutaten wie Ananas-Püree ... :-) Der Kanal ist wohl neu und noch sehr klein, aber das hat mich nicht abgehalten. Also hier der Link.

Mittwoch, 15. Juli 2020

Orange-Kokos Blechkuchen mit weißer Schokolade


Oops, she did it again ... Kuchen gebacken! Zur Abwechslung mal nichts aus einer Muffin- oder Kastenform, sondern vom Blech. Das Rezept ist von Tina vom Blog LECKER&Co, was eins meiner liebsten Koch- und Backblogs ist aktuell - und das nicht nur, weil Tina aus Nürnberg kommt. (Ich selber komme aus dem Großraum der "Frankenmetropole" und habe mehrere Jahre dort gelebt.)
Auf Tinas Blog bin ich durch Kitchen Impossible (der Vox-Sendung mit Tim Mälzer) gestoßen, da sie einige Gerichte aus der Show nachgekocht hat. Diese Woche nimmt sie übrigens an der ZDF-Sendung Die Küchenschlacht teil und schlägt sich super bisher. (Die Folgen könnt ihr in der Mediathek finden oder nachmittags anschauen.)

Aber zurück zum Kuchen: Das Rezept hat mich angelacht, da es schön sommerlich klang. Ich habe es nicht abgewandelt, sondern 1:1 übernommen, bis auf den Orangenabrieb, den ich nicht hatte, da ich Orangensaft aus der Flasche anstatt frisch ausgepressten verwendet habe.

Samstag, 11. Juli 2020

Dark Chocolate Muffins (ursprünglich vegan)

Schokomuffins

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Nach den ganzen mehr oder weniger hellen Teigen (von denen ich noch nicht alle gepostet habe) wollte ich endlich mal etwas Schokoladiges backen. Wie immer führen 1000 verschiedene Rezepte zum Ziel und die Auswahl fiel mir schwer, aber ich wollte etwas mit Öl statt Butter und bin dann irgendwie bei einem Rezept aus dem Blog von Backefix gelandet. (Ich glaube, sie posten ausschließlich vegane Rezepte.) Da ich keine Soja- oder Hafermilch oder Ähnliches im Haus hatte, und auch keinen Wert auf vegane Ernährung lege, habe ich es etwas abgewandelt. Ich war besonders gespannt, wie die Bindung sein würde, da ja kein Ei (und auch kein offensichtlicher Ersatz wie ein Leinsamen-Ei oder Apfelmus oder Ähnliches) enthalten ist.

Laut Rezept soll die Menge wie üblich 12 (normalgroße) Muffins ergeben, was normalerweise für die Silikonform mit den 24 Mini-Mulden passt. Da ich aber nicht so viele Muffins wollte, habe ich die Mengen halbiert. Es ergab bei mir allerdings nicht wie erwartet 12 kleine Muffins, sondern 18 Stück. 

Dienstag, 30. Juni 2020

Erster Versuch von Cupcakes mit Frosting

Apfel-Zimt-Cupcakes

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Ich bin momentan im "Back-Wahn". Über Pfingsten habe ich im 2-Tage-Rhythmus insgesamt 3x Mini-Muffins bzw. Cupcakes gebacken.

Die ersten beiden Varianten habe ich bereits veröffentlicht. Als drittes habe ich mich dann für eine Apfel-Zimt Rezept entschieden, auch wieder nach einem ziemlich alten Rezept von Life is full of Goodies.

Da ich nichts verändert habe, verlinke ich es einfach, ohne es nochmal abzutippen. 

Zwei kurze Anmerkungen: beim Apfel habe ich es so gemacht, dass ich das Zimtpulver zuerst in eine Müslischale gegeben habe und dann nach und nach den kleingeschnittenen Apfel dazu gegeben habe und die Würfelchen immer gleich mit dem Zimt verrührt habe, damit es schon ein bisschen durchziehen konnte während ich weiter schnipselte (was ziemlich lange gedauert hat ...).

Die Teigmenge war diesmal etwas zu viel für die 24er Form von Backefix - das hatte ich schon beim Lesen des Rezeptes geahnt, da zu dem "Grundteig" noch der Apfel kommt, der ja selber auch "Volumen" hat. Also hatte ich vorsichtshalber schon die 4 einzelnen großen Silikon-Muffin-Förmchen bereit gestellt, die auch Teil meines Gewinns bei Backefix waren, und habe auch 3 davon benötigt, um den restlichen Teig unterzubringen.

Geschmacklich fand ich diese kleinen Küchlein wirklich gelungen und durch den Apfel sehr schön saftig (und auch nicht zu weihnachtlich, was die Kombi Apfel-Zimt eventuell vermuten lassen könnte). 

Da ich aufgrund der größeren Teig-Menge 3 größere Muffins zustande gebracht hatte, wollte ich versuchen, sie mit einer Creme obendrauf zu dekorieren (was bei der Größe leichter ist, als bei den Mini-Cupcakes).

Montag, 1. Juni 2020

Zwei easy-peasy (Mini-)Muffin-Rezepte

Muffins

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Irgendwie stieß ich neulich auf Instagram auf ein Gewinnspiel des mir bis dato unbekannten deutschen Start-Ups Backefix, das Backzubehör aus Silikon verkauft. Mit Silikonbackformen hatte ich in der Vergangenheit keine allzu guten Erfahrungen gemacht, aber das war wirklich sehr lange her, also versuchte ich mein Glück und gewann ein Produktpaket, das letzten Samstag bei mir ankam.

Backefix

Am neugierigsten war ich darauf, wie die 24er Muffinform funktionieren würde (ich will immer Blech sagen, aber das trifft es ja eigentlich nicht...), also musste ein Rezept her. Hach, die Qual der Wahl, meine Backbücher und das Internet sind voll von Rezepten und ich kann mich immer schwer entscheiden, also kam ich dem Wunsch meines Freundes nach und suchte was Zitroniges. (Er mag am liebsten einfache helle Teige ohne viel Firlefanz. Ich bin eher der Schokotyp und mag auch Obstkuchen, und sowas will ich demnächst auch mal backen, auch wenn ich es dann evtl. alleine essen muss ... )

Ich entschied mich dann für ein Rezept von 2013 mit Buttermilch von Mara vom Blog Life is Full of Goodies, ließ allerdings Lemon Curd und Frosting weg (und nahm auch weniger Vanillezucker). Auf dem Foto ganz oben sind die mit Zitrone übrigens die 4 etwas helleren, flacheren Küchlein eher links auf dem Teller.

Kurzfassung:
150 g Zucker mit 115 g weicher Butter schaumig rühren, dann einzeln nacheinander 2 Eier einrühren. 1 TL Backpulver mit 160 g  Mehl vermischen und abwechselnd mit 100 ml Buttermilch zu den Zutaten geben, die ihr schon verquirlt habt. Vanillezucker nach Geschmack sowie Prise Salz und Zitronenabrieb hinzufügen - fertig! In die Förmchen damit und dann ca. 25 Min. bei 180 Grad backen.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Voll im Trend: Bananenbrot


In diesen Corona-Zeiten gibt es verschiedene Trends, die ich auf Instagram mitkriege. Einer davon ist, dass die Menschen wohl mehr selber backen (obwohl ja Supermärkte und Bäckereien ganz normal geöffnet hatten und haben), und zwar vor allem Brot und Bananenbrot meinem Eindruck nach. Normalerweise wenn ich überreife Bananen im Haus habe, zerdrücke ich sie mit der Gabel und esse sie "einfach so", da sie mir nur "zermanscht" noch schmecken, wenn sie einen gewissen Reifegrad überschritten haben.

Da ich mich aber wie gesagt auf Instagram vor Bananenbrot kaum retten konnte, wollte ich es auch mal versuchen. Wieso das Ganze "Brot" heißt, kann ich übrigens nur auf die Kastenform zurückführen, denn mit Brot hat es eigentlich wenig zu tun. Jedenfalls habe ich mich durch diverse Rezepte geklickt und mich für dieses von Mia von Kochkarussell entschieden. Ich werde es jetzt nicht nochmal abtippen, aber euch sagen, was ich geändert habe: Da ich meistens keine Unmengen an Bananen zuhause habe, sind nur 2 "überreife" der Normalfall, also habe ich die Zutaten halbiert. Eine Banane obendrauf wollte ich nicht, also habe ich nur 2 Stück in den Teig getan. "Urdinkel" (Mehl und Flocken) hatte ich auch nicht vorrätig, aber 630er Dinkelmehl. Die Dinkelflocken habe ich durch Haferflocken und etwas Leinsamen ersetzt. Gutes Olivenöl kann einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlassen, also würde ich zum Backen von Süßem eigentlich immer ein "neutraleres" Öl nehmen. 

Sonntag, 21. April 2013

Vanilliger Käsekuchen - Update

Ich hatte ja neulich über unseren letzten Käsekuchen berichtet.

Habe vergessen, zu erwähnen, dass wir damals Quark mit 40% Fettgehalt benutzt hatten. Vorgestern beim Vorbereiten des erneuten Backens habe ich dann festgestellt, dass im Rezept eigentlich Magerquark stand. Da war es nicht schlecht, dass ich im Supermarkt den Quark mit 20% Fett erwischt hatte.

Dadurch war der Kuchen nicht ganz so fettig und die im Rezept angegebene Backzeit von 1 Stunde traf diesmal auch mehr zu als beim 1. Versuch.

Wir hatten auch diesmal etwas mehr Backpulver verwendet und dadurch bekam der Kuchen eine ziemliche Kuppel im Ofen, sank aber dann wieder etwas zusammen. Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden:


Geschmacklich war es wieder genauso lecker wie beim ersten Mal.
Was das Zusammensinken angeht, erzählte uns mein Quasi-Schwiegervater beim Kaffeetrinken, er hätte im Fernsehen den Tipp gesehen, dass man den Kuchen sofort aus dem Ofen nehmen, ihn etwas abkühlen lassen und dann wieder zurück in den Ofen stellen soll.

Hat jemand Erfahrung damit? Wir dachten, es wäre besser, den Kuchen im Ofen abkühlen zu lassen. Etwas zusammengesunken ist er wie gesagt trotzdem. Aber egal, war lecker!
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