Sonntag, 23. April 2023

Lese-Empfehlung zum Welttag des Buches 2023

Herzfaden

Zum heutigen World Book Day möchte ich auch den Roman empfehlen, den ich zuletzt gelesen habe. Herzfaden von Thomas Hettche aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch. Der Untertitel „Roman der Augsburger Puppenkiste“ sagt, worum es geht, nämlich um das berühmte deutsche Marionettentheater bzw. vor allem um Hannelore, die Tochter des Gründers Walter Oehmichen.

Hier meine ausführlichere Meinung zu dem Buch, die ich auf goodreads veröffentlicht habe (und zu goodreads erzähle ich euch weiter unten mehr):

"Das Buch ist aus der Sicht von 2 Mädchen geschrieben, die Geschichte von Hannelore (Hatü) Oehmichen aus Augsburg ist in blauer Schrift gedruckt, die des namenlosen Mädchens in der Jetzt-Zeit in rot. Sowas hatte ich noch nie bei einem Buch. (Ha, falsch! In einer anderen Kritik wird erwähnt, dass es bei der Unendlichen Geschichte von Michael Ende auch so ist, das hatte ich ganz vergessen.)

Die ersten 100 Seiten spielen im 2. Weltkrieg - damit hätte ich wohl rechnen sollen, aber es hat mich dann doch überrascht. Hatü ist 8, als 1939 der Krieg beginnt. Ihre kindliche Sicht auf diese schwere Zeit bringt der Autor sehr gut rüber, finde ich. Das Buch schildert im weiteren Verlauf den Wiederaufbau der Puppenkiste in der Nachkriegszeit bis hin zu den ersten Fernsehausstrahlungen ca. Anfang der 60er.

Die „rote Ebene“ gibt dem Buch etwas märchenhaftes, denn ein Mädchen aus dem Zuschauerraum rennt von ihrem Vater weg und landet auf dem Dachboden des Theaters, wo es auf Puppengröße schrumpft und Hatü begegnet. Diese 2. Zeitebene passt gut zur Puppenkiste und macht aus dem Buch mehr als eine reine Biografie von Hannelore Oehmichen-Marschall. Wie viel „wahr“ ist und was Fiktion, weiß ich nicht genau, aber es ist ja eben ein Roman und keine Biografie, und das hat mich auch gar nicht gestört. (Reine Biografien lese ich eigentlich nie.)

Insgesamt hat mir der Roman wie gesagt sehr gut gefallen, und wer die Stücke und Figuren der Augsburger Puppenkiste mag, dem kann ich das Buch empfehlen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Kinder oder Jugendliche den Roman Freude an dem Roman haben könnten, eben wegen der kindlichen Sicht in einem Großteil der Geschichte und weil das Puppentheater auch etwas für Groß und Klein ist."

Soweit meine Buchkritik. Kennt ihr goodreads schon? Es ist eine Art Facebook für Leseratten und Autoren, also eine Community oder ein social network. Sie gehört inzwischen dem Onlinehandels-Riesen amazon. Ich habe mich letzten Dezember dort angemeldet - hauptsächlich, um meine Bücher zu "verwalten". Vorher hatte ich in meinem Amazon-Konto Bücher oder ebooks auf einer Wunschliste gesammelt, aber goodreads bietet noch viel mehr Funktionen. 

Man kann einerseits seine Bücher in eine der 3 Hauptkategorien (shelves, also Regale) einteilen: want to read, currently reading und read. Außerdem kann man selber Tags erstellen, in die man seine Bücher einteilt. Das können Genres sein wie Thriller, Sachbuch, Fantasy, oder "Gedankenstützen". Ich habe z.B. Tags für Taschenbuch, kindle und don't own, damit ich weiß, in welcher Form und ob ich ein Buch besitze.

Außerdem gibt es Netzwerk-Funktionen. Man kann seinen Lieblingsautoren folgen und so auf dem Laufenden über Neuerscheinungen bleiben und anderen Nutzern folgen oder sich mit ihnen anfreunden. Deren Updates zeigt es dann in einer Art "Feed" an. Wie ihr gesehen habt, kann man selber auch Buchrezensionen verfassen und die von anderen Nutzern liken oder kommentieren. Natürlich bekommt man anhand seiner Vorlieben jede Menge Empfehlungen für neue Bücher. Das überfordert mich immer ein bisschen, denn es gibt natürlich Unmengen an Büchern, die interessant klingen bzw. deren Cover mich ansprechen. Aber man darf sich einfach nicht stressen lassen - auch nicht von der jährlichen "Lese-Challenge", bei der man die Anzahl der Bücher, die man in diesem Jahr lesen will, festlegen kann. Ich habe meine Anzahl von 12 auf 20 erhöht, lese aber wirklich, weil es mir Spaß macht, und nicht, weil ich ein Soll erfüllen will.

Ihr könnt gerne Teil meiner "Community" werden auf goodreads, wenn ihr auch Leseratten seid und das Netzwerk euch Spaß machen könnte. Mein Freundeskreis dort ist sehr klein, ich hab mich bisher hauptsächlich mit anderen Deutschen angefreundet, die ich schon von Instagram kannte. Das stört mich aber nicht, ich benutze goodreads hauptsächlich für mich selber und nicht um besonders beliebt zu werden :-)

Ich wollte euch übrigens eigentlich noch den Tipp geben, dass es bei amazon heute gratis ebooks gibt zum World Book Day, allerdings scheint es das wie in der Form von letztem Jahr nicht mehr zu geben. Die Bücher, die ich 2022 heruntergeladen habe, gibt es dieses Jahr wieder gratis, aber nur, wenn man sich für kindle unlimited anmeldet. Als Tipp kann ich euch trotzdem geben, dass man immer wieder Gratis-Downloads findet (v.a. von englischsprachigen Büchern), wenn man nach free kindle ebook oder ähnlichen Begriffen sucht. Oft sind es die 1. Bände von Romanreihen, mit denen amazon einen bestimmt "anfixen" will, die weiteren Bände zu kaufen. Muss man ja aber nicht, und so kann man jedenfalls feststellen, ob der Stoff einem gefällt.

Freitag, 4. November 2022

Mein Beauty-Shopping im Herbst 2022

L.O.V. x Lou

Na, habt ihr auch bei der Glamour Shopping Week zugeschlagen? Ich bin ja immer sehr unentschlossen, so dass ich manchmal das Gefühl habe, dass mich die "Rabattwoche" eher stresst als mir Freude zu bereiten. Am Ende konnte ich mich aber doch entscheiden, und zwar für eine Bestellung bei The Body Shop, da ich sehr neugierig auf die saisonale Vanilla Pumpkin Edition war. Ich habe mich für die Whipped Body Butter aus der Reihe entschieden. Der Duft hat mich überrascht, denn ich hatte mit etwas Schwererem in Richtung Pumpkin Spice gerechnet, also mit Gewürznoten von Zimt, Nelken usw. Der Duft hat aber definitiv etwas Frisches an sich, meiner Meinung nach - ein bisschen wie wenn man einen Kürbis frisch aufgeschnitten hat. Die Vanille kommt nicht so stark raus, wie ich erwartet hatte, und von dem in der Beschreibung erwähnten Ahornsirup merke ich auch nicht viel. Stattdessen erinnert das Ganze mich irgendwie an Grießbrei oder Milchreis - keine Ahnung, warum. Insgesamt ein interessanter, ungewöhnlicher Duft, an den ich mich noch etwas gewöhnen muss.

Nicht mehr gewöhnen musste ich mich hingegen an White Musk, das ich mir als Mini-Fläschchen mit Parfüm-Roll-On bestellt habe. Den Duft kenne ich schon sehr lange und ich wollte wissen, ob er noch so gut riecht wie früher und mir noch gefällt. Beides kann ich bejahen, juhu! 

Ebenfalls eine alte Bekannte für mich ist die Tea Tree Reihe gegen unreine Haut. Hiervon bestellte ich mir einen Pickelstift. Er hat einen Schwämmchen-Applikator und man kann ihn gezielt auf Pickelchen tupfen. Auch hier ist mir der Duft noch von früher im Kopf. Über die Wirkung kann ich noch nicht viel sagen, da ich ihn erst 1x angewendet habe.

Als Goodie war ein Tübchen eines Produktes dabei, das mir schon im Onlineshop aufgefallen war: eine Creme mit einem SPF von 50+. Ich habe sie allerdings noch nicht ausprobiert, da ich nicht zu den Leuten gehöre, die ganzjährig einen sehr hohen Sonnenschutz im Gesicht auftragen. (Das Tübchen ist sogar mit einer Folie versiegelt, was ich sehr gut finde.)

Diese Bestellung war der erste Streich, aber dann sah ich auf Instagram die Nachricht, dass L.O.V. Cosmetics schließen wird. Die Marke gehört wie essence und Catrice zur Firma Cosnova und war zuerst ebenfalls in der Drogerie erhältlich, später dann aber ausschließlich online. Preislich liegt L.O.V. über den beiden Schwester-Marken, hat aber auch durchweg sehr gute Qualität, soweit ich das verfolgt habe. Allzu viele Produkte besitze ich allerdings nicht von L.O.V., trotzdem finde ich es schade, dass sie ganz vom Markt verschwinden werden.

Donnerstag, 6. Januar 2022

Kleiner Beauty-Haul zum Jahreswechsel

douglas-haul

Frohes neues Jahr wünsche ich! Mit 40-Stunden-Woche kommt man wirklich selten zum Bloggen - ich brauche mal wieder Kurzarbeit! Haha, kleiner Witz ...

Jedenfalls sollte ich mir für Ende des Jahres merken, dass ich mich nicht durch Glamour-Shopping-Week Rabatte im Oktober oder Black Friday/Cyber Week Deals im November locken oder gar stressen lassen sollte, denn nach Weihnachten gibt es anscheinend genauso hohe Rabatte, und wenn man da Urlaub hat, kann man entspannt in den Onlineshops stöbern. (Wobei ich meistens Anfang Oktober zur GSW auch Urlaub habe, ist aber eher Zufall als geplant.)

Worauf ich hinaus will, ist eine kleine, aber feine Douglas-Bestellung, die ich letztes Wochenende getätigt habe. Sonntag bestellt, Dienstag schon geliefert, damit hatte ich gar nicht gerechnet, weil auf der Seite etwas von 2-5 Werktagen stand. Auslöser war der sehr stark reduzierte Take the Day Off  Balm von Clinique - ein Nachkauf, also ein Produkt, das ich schon kannte und schon mal aufgebraucht hatte. Ich hatte ihn vor ein paar Jahren mal bei Notino bestellt, wo er eigentlich immer am günstigsten war, aber in dem Fall gab es bei Douglas noch mehr Prozente.

Wer das Produkt nicht kennt: es ist ein Balm zum Abschminken, und mit Balm meine ich eine Konsistenz, die sehr ähnlich zu Lippenpflege ist, d.h. vielleicht könnte man sich auch Labello oder ähnliches aufs Gesicht schmieren?? Hab ich noch nicht probiert. Ich habe ihn nur verwendet, wenn ich sehr viel Make-up im Gesicht hatte, was nicht mehr so häufig vorkommt. Wenn der Balm nicht so stark reduziert gewesen wäre, hätte ich ihn vielleicht gar nicht nachbestellt, da ich alternativ mit Reinigungsölen von dm oder Rossmann auch gut zurecht komme, aber es ist einerseits ein Klassiker und außerdem unparfümiert und sehr angenehm auf der Haut (er schmilzt quasi wenn man ihn aufträgt), also habe ich zugeschlagen.

Dass man innerhalb der Sale-Angebote nicht nach Kategorie filtern konnte, fand ich übrigens sehr dämlich. So scrollte ich mich durch viele Parfums und fand dann zu meiner Freude ein unwiderstehliches Angebot für MAC Lippenstifte.

Samstag, 16. Oktober 2021

What I'm watching - mein Fernsehserien-Update

Vor einigen Wochen dachte ich noch, dass sonst im Herbst viel mehr läuft, was ich anschaue, aber jetzt komme ich schon kaum hinterher, da alle "meiner" Serien in Doppelfolgen ausgestrahlt werden. Es handelt sich größtenteils um Arzt- und Krimiserien. Leider laufen sie eigentlich alle zu unmöglichen Zeiten (später Nachmittag oder später Abend) und auch fast alle Freitag oder Samstag, so dass ich sie alle zeitversetzt anschaue. Im Detail:

New Amsterdam: eine Arztserie, die in New York spielt. Hauptfigur ist der ärztliche Direktor Max Goodwin, der eigentlich selten praktiziert, sondern sich eher mit den Verwaltungsaufgaben rumschlagen muss und zum Ärger des Vorstands oft unbürokratisch vorgeht. Die Figuren finde ich allesamt sehr sympathisch. Es werden viele Abteilungen des Krankenhauses abgedeckt, von der Notaufnahme über die Chirurgie, Neurologie und Psychiatrie usw. 

Seit kurzem läuft die 3. Staffel mittwochs auf Super RTL. Da die 2. Staffel auf Vox abgebrochen wurde und ich dann nicht mitbekommen habe, dass sie auf VoxUp wieder läuft, habe ich einige Folgen verpasst. Jetzt hat VoxUp wieder von vorne angefangen (Samstag gegen 16:30 Uhr), vielleicht kommen bald nochmal die Folgen, die ich verpasst hatte. 

Ebenfalls kurzfristig auf Vox abgesetzt und zu VoxUp verschoben wurde The Good Doctor, eine weitere Arztserie über einen autistischen Chirurgen in San José. Auf Vox lief die Serie Freitag Abend, jetzt läuft sie gegen 18:30 nach New Amsterdam Samstag auf VoxUp. Heute endet die 4. Staffel. Auch hier mag ich die Figuren und Darsteller. Am Anfang ging es hauptsächlich darum, dass Hauptfigur Shaun Murphy aufgrund seiner fehlenden Sozialkompetenz angeeckt ist. Das hat sich inzwischen gegeben, dafür breitet er ständig während der Arbeit seine Beziehungsprobleme aus und sucht Rat bei seinen Kollegen. 

Samstag, 11. September 2021

Chocolate Chip Cookies nach Sarah Kieffer

chocolatechipcookies

Ich bin jemand, der sich selten schnell entscheidet, aber heute war es der Fall und es lief super: Ich hatte Pusteln im Gesicht als allergische Reaktion auf Garnelen und wollte mich mit Backen ablenken :-)

Von der amerikanischen Bloggerin und Autorin Sarah Kieffer ist letzte Woche ein neues Buch herausgekommen namens Baking for the Holidays. Da hab ich mir gedacht, ich könnte mal wieder was aus ihrem vorigen Buch 100 Cookies backen, aus dem ich bisher nur eine Brownie-Variante gemacht hatte. 

Ich entschied mich gleich für das erste Rezept, die Soft Chocolate Chip Cookies, da ich solche klassischen amerikanischen Kekse schon lange mal backen wollte. Auf ihrer Website findet ihr ein ähnliches Rezept (da ich nicht einfach so etwas aus einem Buch hier abtippen darf), oder ihr sucht mal online nach dem Original-Rezept.

Ich habe wie so oft die Mengen halbiert, um 12 Cookies zu erhalten. Zum Glück gibt Sarah (in der englischen Originalversion des Buches) sowohl amerikanische als auch "deutsche" Maßeinheiten an, also Mengen sowohl in cups oder oz, als auch in Gramm. Ich besitze zwar so ein Cups und Löffel-Set, finde es aber v.a. für Butter total unpraktisch. 

Irgendwie war mir nicht nach Küchenmaschine oder elektrischem Handmixer, also rührte ich alles von Hand. (Die Küchenmaschine lacht sich bei den halbierten Mengen eh tot.) Hat gut geklappt. Bei der Schokolade kombinierte ich einen Rest Zartbitter-Tröpfchen mit zerkleinerter Edelbitter Schokolade mit 60% Kakaoanteil.

Zum ersten Mal kam auch ein Eisportionierer zum Einsatz, der sich für den recht kompakten Cookie-Teig wirklich super eignet. Ich platzierte also so eine Art Eiskugeln auf dem Blech, 12 passten gut drauf. 

cookie dough

Ich fand es faszinierend, durch die Ofentür zuzuschauen, wie die Haufen zu runden flachen Keksen schmolzen. Die Kekse sind schnell fertig, sie brauchen insgesamt nur ca. 12 Minuten, und kühlen auch schnell ab, so dass man bald probieren kann, was ich kaum abwarten konnte. Ich wurde nicht enttäuscht, die Cookies sind wirklich lecker, am Rand leicht knusprig, innen weich, und die Größe taugte mir auch - ganz riesige Cookies mag ich nämlich nicht. Um etwas konkreter zu werden: mein Eisportionierer hat 5 cm Durchmesser, die Kekse haben ca. 8 cm.  Laut Rezept soll ein Keks 45 g haben, es war mir aber zu umständlich, das abzuwiegen. Tatsächlich hat es aber auch so gut funktioniert (mit einem Löffel voll Teig pro Keks). Diese Cookies werde ich sicher noch öfter machen, vielleicht auch mal abgewandelt mit weißer Schokolade oder Vollmilch, denn sie sind simpel, schnell zubereitet und einfach lecker!

Montag, 16. August 2021

Aufgebraucht im Sommer 2021

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Hallöchen - oh Wunder, mal wieder ein Kosmetik-Beitrag! Es sollte eigentlich nur ein Instagram-Post werden, aber ich tippe extrem ungern am Handy, also dachte ich mir, kann ich auch gleich an den PC wechseln.

Ich sammle nicht immer alle leeren Tuben und Flaschen, um sie zu fotografieren und zu berichten, aber diesmal habe ich es getan, weil nämlich in allen 3 noch Reste darin sind, die ich rausquetschen möchte.

Zum Ersten haben wir einen Gesichtsreiniger der Rossmann-Eigenmarke Isana. Sie sind auf den Korean Skincare Trend aufgesprungen und haben eine daran angelehnte Reihe namens Sunsu herausgebracht - in sehr hübschem rosa Kirschblüten-Design (was man ja eher mit Japan als Korea assoziiert - aber gut ...). Die Tube enthält 150 ml und ist tatsächlich made in Korea - hätte ich gar nicht gedacht oder hatte ich vergessen. Die enthaltene Reinigungscreme hat gefühlt ewig gehalten (ich denke, ca. 2 Jahre, weil die Reihe wohl im Sommer 2019 herauskam), obwohl ich sie täglich morgens unter der Dusche verwendet habe. Man reibt sie (in kreisenden Bewegungen) auf das angefeuchtete Gesicht und spült sie dann wieder ab. Zum Make-up entfernen habe ich sie nur ganz selten verwendet  - da nutze ich lieber Reinigungsöl. Die Konsistenz und das Gefühl beim Einmassieren erinnern mich an eine Art Handwaschpaste oder eine Handcreme von früher mit viel Glycerin, die nicht gut einzieht. Klingt jetzt vielleicht negativ, ist aber gar nicht so gemeint. Ich mochte die Creme sehr gern, es ist auch noch was da, das ich in ein Döschen umgefüllt habe, denn zum Glück kann man den Deckel abschrauben und dann sehr gut die Tube zusammendrücken, um an die verbliebenen Reste heran zu kommen. (Es ist ja oft erstaunlich, wieviel noch drin ist, wenn man schon meint, die Packung sei leer. Aufs Aufschneiden verzichte ich lieber, denn das gibt dann doch meistens eine ziemliche Sauerei ...)

Wer auf unparfümierte Produkte schwört, wird mit der Reinigungscreme vermutlich nicht glücklich, denn sie riecht blumig. Das hat mich aber nicht gestört und auch keine Reizungen bei mir verursacht, und man wäscht die Creme ja auch gleich wieder ab. Die auf der Tube erwähnten Inhaltsstoffe Aloe Vera und Teebaumöl habe ich nicht wirklich bemerkt. Wenn Teebaumöl in größeren Mengen enthalten gewesen wäre, hätte man es vermutlich gerochen. (Kennt noch jemand das kleine Fläschchen von The Body Shop? Das roch immer sehr stark.) Gekostet hat der Sunsu Cleanser übrigens ca. 3 Euro.

Sonntag, 1. August 2021

Gute Kombination: Cheesecake Brownies

cheesecake brownies

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Beim Backen ist mein größtes Problem momentan, dass ich mich nie für ein Rezept entscheiden kann. Es gibt so viele tolle Foodblogger und Zeitschriften mit Rezepten und so viele Varianten von allem, dass es für mich oft eine Reizüberflutung ist. Oder ich kaufe bestimmte Zutaten und habe kurz danach schon wieder vergessen, welches Rezept ich damit machen wollte. Zuletzt habe ich mit Chocolate Chip Cookies geliebäugelt, aber irgendwie waren auch Brownies immer in meinem Hinterkopf, da ich eine Schwäche dafür habe. Allerdings mag mein Freund nicht so gerne schokoladige Sachen, so dass ich die vermutlich alle alleine hätte auffuttern müssen. Da kam mir ein Instagram Post von Jeanny gerade recht kam: es waren Cheesecake Brownies in Kooperation mit Exquisa. Käsekuchen mag nämlich meine bessere Hälfte gerne :-) Das Rezept findet ihr im Instagram Account der Marke, in den Guides. Es ist fast identisch zu einem Rezept von 2018 auf Jeannys Blog Zucker Zimt und Liebe, das ihr hier findet. 

Ich hatte eigentlich alle Zutaten da, allerdings keinen Original-Exquisa, sondern einen anderen Doppelrahm-Frischkäse mit nur 175 g in der Packung (eigentlich braucht man 225 g). Daher hab ich (wie so oft) alle Mengen um die Hälfte reduziert. Statt einer 20 x 20 Brownie Backform, die ich nicht besitze, aber gut durch eine rechteckige Form ersetzen kann, nahm ich meine kleine 18 oder 20 cm Springform. Die hätte man wahrscheinlich genauso gut für die gesamte Menge verwenden können, da sie recht hoch ist.

Der Brownie-Teig geht wie in den meisten Rezepten: man schmilzt Schokolade mit Butter, gibt Zucker und Eier und am Ende Backkakao und Mehl hinzu. Gefordert ist eigentlich sehr dunkle Schokolade mit mindestens 60% Kakaoanteil. Hatte ich nicht da, also kam Herbe Sahne der Aldi-Süd-Eigenmarke Choceur zum Einsatz, was echt gut gepasst hat. Den Zucker soll man schon zusammen mit der Butter und der Schokolade schmelzen, was ich so noch nie gelesen habe, also habe ich ihn einfach gleich nach dem Schmelzen (das ich diesmal vorsichtig in der Mikrowelle gemacht habe) eingerührt und habe dann alles etwas abkühlen lassen, bevor das Ei dazu kommt.

Die Teigmasse war dicker bzw. zäher, als ich erwartet hatte, weil gerade in amerikanischen Rezepten sehr wenig Mehl verwendet wird, damit die Brownies richtig schön fudgy oder gooey werden (also richtig schön saftig und feucht), wozu der Teig meist ziemlich flüssig sein muss. Sehr matschige Brownies sind aber eh nicht so mein Ding.

Vor dem Backen

Bei der Frischkäse-Masse habe ich mich im Nachhinein geärgert, dass ich nicht einfach die ganze Packung Frischkäse genommen habe, sondern mich an meine "alles halbieren" Regel gehalten habe, denn die Menge bedeckte kaum den dunklen Teig. Das Ergebnis ist zwar gelungen und wirklich lecker, aber der Schokoladengeschmack dominiert klar und man schmeckt kaum was von der Käsekuchenschicht. Wer das nicht mag, sollte vielleicht lieber einen klassischen russischen Zupfkuchen machen, wo es anders herum ist (wo aber auch der dunkle Teig sehr viel trockener ist, glaube ich), oder einfach die Menge der Frischkäsemasse erhöhen.

Nach dem Backen

Notiz an mich selbst: bis der Kuchen im Ofen war, hat es 45 Minuten gedauert. Die Backzeit verringert sich durch das Halbieren der Menge nur minimal - 25 Minuten wären wohl genug (wenn der Kuchen danach im warmen Ofen abkühlt). 2 Stunden im Kühlschrank sind bei der kleinen Menge nicht nötig.

Sonntag, 23. Mai 2021

Puzzlen - ein wieder-entdecktes Hobby

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Ich glaube, ich habe schon immer gerne Puzzles gemacht. Aus meiner Kindheit erinnere ich mich an ein Sarah Kay-Motiv in Erdtönen mit einem Mädchen drauf mit einer Haube auf dem Kopf und einer Art Flickenteppich-Kleid. (Sagt irgendwem Sarah Kay noch was? Musste es selber googlen: Sarah Kay Figuren sind von einer australischen Illustratorin. Viele denken wohl, es wäre ihr Künstlername, ist es aber nicht, laut Wikipedia.)

In den Fotos auf meinem Handy war dieses von März 2016 das älteste, das ich quasi "als Nachweis meiner Puzzle-Aktivitäten" gefunden habe: eine ehem. Kollegin hatte mir dieses Puzzle überlassen und es hat mich mit dem 3D-Effekt fast in den Wahnsinn getrieben, da man nichts genau erkennen konnte und die Pinguine alle sehr ähnlich aussahen.

Pinguine Puzzle

Danach hab ich tatsächlich längere Zeit nicht gepuzzelt und erst im Winter 2019/2020 wieder angefangen, mit einem für mich typischen Motiv, denn mir gefallen gezeichnete Motive besser als Foto-Motive, und v.a. die des Malers Thomas Kinkade Motive (erhältlich von Schmidt Spiele). Kinkade hat hauptsächlich Landschaften mit Häusern gemalt - oft altmodische Landhäuser in wunderschönen Gärten oder Holzhütten in den Bergen oder Ähnliches. Kann man kitschig finden, würde ich mir jetzt auch nicht als Gemälde an die Wand hängen, aber zum Puzzlen machen mir diese oder ähnliche Bilder wirklich Spaß. 

Sonntag, 11. April 2021

Zitronenkuchen - aus der Kastenform oder vom Blech?

Zitronenkuchen

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Wenn mein Freund Geburtstag hat (juhu, ein Anlass zum Backen!), mache ich für ihn meist Zitronenkuchen - aber irgendwie nie nach demselben Rezept. Dieses Jahr habe ich 2 Rezepte ausprobiert - eins letztes Wochenende und eins heute.

Bei beiden habe ich mal wieder die Mengen reduziert, weil wir zu zweit einfach keine großen Mengen verdrücken. Damit bin ich übrigens voll im Trend - auf Englisch nennt man das "small batch baking" und es gibt in Zeiten von Corona, Lockdown und Social Distancing immer mehr Rezepte für kleinere Mengen, weil man sich ja nicht in größeren Runden treffen darf.

Jedenfalls habe ich zuerst einen Zitronen-Kastenkuchen von Tina aus Nürnberg vom Blog Food und Co. gebacken - mit 3/5 der Menge, da meine Backefix-Form etwas kleiner ist als eine normale Kastenkuchenform. Auf die 3 Fünftel kam ich, weil ursprünglich 5 Eier enthalten sind, die ich auf 3 reduziert habe. Den Schritt mit dem Einkochen des Zitronensaftes habe ich weggelassen, sonst habe ich nichts am Rezept verändert und der Kuchen war sehr lecker. Er wirkte ein bisschen wie nicht ganz durch - war er aber, Stäbchenprobe hatte er bestanden. Ich nehme an, das kam von der hineingesickerten Glasur (die man auf den warmen Kuchen geben soll). 

Das 2. Rezept war aus einem "Standardwerk" von Dr. Oetker namens Backen - So geht das, und hier kam der Zitronenkuchen auf dem Blech daher. Das Rezept findet man auch auf der Website von Dr. Oetker, allerdings nicht exakt so wie im Buch. (Im Buch ist die Zuckermenge 250 statt 350 g, und bei der Glasur kommen noch 30g geschmolzene Butter hinzu, was ich aber sowieso nicht so gemacht habe bzw. hätte.) Der Haupt-Unterschied zum ersten Rezept ist die Speisestärke im Teig.

Auch bei dieser Variante habe ich die Mengen reduziert, und zwar um die Hälfte, um mein inzwischen bewährtes schmales Dampfgarer-Blech benutzen zu können. Das Ergebnis war ebenfalls gut - der zitronige Geschmack kommt aber fast nur durch den Guss, wobei ich sagen würde, dass bei Tinas Version auch der Teig etwas nach Zitrone geschmeckt hat. Irgendwie ist der Guss beim 1. Kuchen mehr in den Teig eingezogen, hatte ich das Gefühl, obwohl ich bei beiden Kuchen den Guss auf den heißen Kuchen gegossen habe. Der Kastenkuchen hätte eine dickere Schicht Glasur vertragen können (wie man auch auf den Fotos sieht), obwohl ich die angegebene Menge Puderzucker verwendet habe. Bei der Dr. Oetker Variante kommt mir der Teig etwas "luftiger" vor als beim Kastenkuchen. Allerdings macht er durch die Speisestärke ein bisschen so ein "stumpfes Gefühl" im Mund, wenn ihr wisst, was ich meine.

Zitronenblechkuchen

Fazit: Uns hat der Kastenkuchen besser geschmeckt als der Blechkuchen. Beide sind einfach und nicht zeitaufwendig (der Blechkuchen hat eine kürzere Backzeit). Nächstes Mal würde ich mehr Glasur anrühren für den Kastenkuchen, damit sie schön dick wird und der Geschmack dadurch noch zitroniger.

Sonntag, 21. März 2021

Ein Backrezept aus Neuseeland

Tan Squares


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Seit meiner neu entdeckten Back-Leidenschaft folge ich auf Instagram immer weniger Nagellack- und Beauty-Accounts und dafür immer mehr Back- und Koch-Accounts. Einer davon ist cloudykitchen von Erin aus Neuseeland, die allerdings inzwischen in New York lebt. Sie hat über ihrer Küchenarbeitsplatte eine Kamera montiert (oder eine Handyhalterung) und kann so gut die Arbeitsschritte filmen und dokumentieren und postet sie in ihren Stories und Highlights. Ich schaue mir diese Videos total gerne an, und so war es auch bei einem Rezept von Februar namens Tan Slices oder Tan Squares.  Es handelt sich um eine Art Blechkuchen aus Shortbread, also einem Mürbeteig, mit einer Karamellschicht und Streuseln drauf. 

Das genaue Rezept (auf Englisch, aber mit Gramm-Angaben) findet ihr in Erins Blog. Ich habe die Mengen halbiert, was auch einfach ging, da man für Mürbeteig ja keine Eier braucht. Als Blech verwendet habe ich mal wieder einen schmalen Edelstahl-Dampfgarbehälter. Mit seinen Maßen von ca. 15x30 cm entspricht er ungefähr einer 8 Zoll, also 20x20 cm Brownies Backform, die von Erin für die halbe Menge empfohlen wird. 

Verändert habe ich am Rezept eigentlich nichts. Statt nur mit Butter habe ich den Teig zur Hälfte mit Margarine (Sanella) hergestellt, da ich nicht genügend weiche Butter hatte. Ich hatte mich etwas gewundert, dass zuerst weiche Butter mit Zucker aufgeschlagen wird, wie für einen Rührteig, weil man es bei Mürbeteig ja eher so kennt, dass man kalte Butter mit Mehl und Zucker verknetet. Aber es hat gut funktioniert. Ob die Version mit weicher Butter das klassische Shortbread Rezept ist, weiß ich nicht - ich habe heute in einem meiner Backbücher sogar ein Rezept mit Ei drin gefunden, was ich sehr ungewöhnlich fand. Naja, viele Wege führen nach Rom ...

Sonntag, 3. Januar 2021

Huch, hat das neue Jahr schon angefangen?

Wenn man Urlaub hat, vergisst man, welcher Wochentag ist - um so mehr, wenn der Urlaub schon eine Woche vor Weihnachten angefangen hat ... Aber die Zeit ging schnell rum - und schwupp, schon ist 2020 auch schon durch - und alle so: "Es kann ja nur besser werden!" Na, ich weiß nicht ...

Bevor ich morgen wieder arbeiten muss, wollte ich mich kurz melden. Ich habe einiges gebacken, aber nicht so viel mit Fotos dokumentiert:

- 4 Sorten Plätzchen: Schneeflocken und Spritzgebäck, beide nach Rezepten von Chefkoch sowie Mandelplätzchen aus einer älteren Zeitschrift (die mehr auseinanderliefen als erwartet und daher sehr flach und groß wurden und in der Dose zusammenklebten) und die einfachsten Kokosmakronen der Welt, die nur aus gezuckerter Kondensmilch und Kokosraspeln bestehen (und Oblaten, wenn man will). Ich erinnere mich gerade nicht, bei wem ich das Rezept gefunden hatte ... Die Makronen sind übrigens nicht auf dem Foto, weil sie "Nachzügler" waren.

- Einen weihnachtlichen Cheesecake nach Back Ina, der dadurch weihnachtlich wurde, dass ich für den Keksboden Gewürz-Spekulatius genommen habe. Hat gut funktioniert und kam auch bei der Schwiegermutter gut an :-) Und die 20 cm Springform reicht echt aus für 2-3 Personen.

- Brownies nach Sarah Kieffer (aus ihrem Buch 100 Cookies) - die "kuchigere" Variante mit mehr Mehl, die allerdings auch noch sehr saftig war, so dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie "matschig" ihre klassische Version ist.

Außerdem habe ich mich an Rugelach versucht - das ist ein jüdisches Gebäck, also ein Hörnchen, dass es mit Hefeteig und verschiedenen Füllungen gibt, aber ich habe eine Variante mit Frischkäseteig und einer Füllung aus Aprikosenmarmelade, Zimtzucker und Nüssen gemacht. Rezept war mal wieder von Zucker, Zimt und Liebe, glaube ich. Hätte den Teig wohl noch länger kühlen sollen, denn er war sehr klebrig und das Rollen der Hörnchen war ein ziemliches Gematsche. Geschmacklich waren sie aber sehr lecker, nur eben nicht fotogen.

Mit dem neuen Lasagne-Aufsatz für unsere Ankarsrum-Küchenmaschine haben wir außerdem Bandnudeln gemacht, nur aus Hartweizengrieß und Wasser (ca.40 ml pro 100 g Grieß) - hat super funktioniert und besser geschmeckt als die Variante mit Ei, die wir vor einigen Monaten schon mal probiert hatten.

Einiges, dass ich noch vorhatte, habe ich noch nicht zubereitet: Eggnog (amerikanischer Eierpunsch), Zupfbrot sowie Blätterteig-Teilchen mit Tomaten und Mozzarella.

Was war sonst noch? Wir haben ein "resident squirrel", dem wir Walnüsse hinlegen. Es rennt meistens vormittags vor dem Arbeitszimmer geschäftig hin und her, was im Home Office für Unterhaltung sorgt :-) Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Eichhörnchen liebe? Dieses ist dunkelbraun mit einem weißen Bauch, und so flink, dass man es schlecht fotografieren kann.

In diesem Sinne ein gutes neues Jahr und auf mehr niedliche Eichhörnchen!

Samstag, 31. Oktober 2020

Blog-Geburtstag und noch mehr Nachgebackenes

Rotwein-Schokokuchen

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Es ist Herbst und ich backe immer noch regelmäßig - saison-gemäß z.B. Apple Crumble und Blondies mit Nüssen und Schokostückchen nach Rezepten aus dem Blog von Jeanny, also Zucker, Zimt und Liebe, schnelles Körnerbrot mit Trockenhefe nach Backefix oder Sonja Sahneschnitte und diverse Gugelhüpfe nach Rezepten aus dem Backbuch Jeannys Lieblingskuchen, z.B. den Rotwein-Schokoladenkuchen vom obigen Foto (in einer Mini-Version, die auf eine große Untertasse passte) oder einen Kuchen mit Zucchini-Raspeln sowie Möhren-Muffins (die im Buch mit Pastinaken zubereitet werden, die ich aber nicht hatte).

Da die Zeit der Kurzarbeit vorbei ist, habe ich nicht mehr die Zeit, um jedes "Backwerk" ausführlich zu dokumentieren. Aber ganz will ich das Bloggen nicht aufhören, also fasse ich eben mehrere Sachen in einem Post zusammen. Mein Blog hatte übrigens letztes Wochenende Geburtstag - hurra!

Hier also die Ergebnisse der letzten Wochen:

Apple Crumble nach diesem Rezept (allerding sohne den Glühwein). Nächstes Mal mache ich mehr Streuselmasse. Ich glaube übrigens, wenn Haferflocken mit in den Streuseln sind, nennen die Muttersprachler es Apple Crisp.

apple crumble

Blondies nach diesem Rezept, allerdings mit Hasel- und Walnüssen sowie Mandelstiften, da keine Pekannüsse im Haus:

Blondies

Die Konsistenz wurde genau wie im Rezept beschrieben, fand ich. Oben und unten eine zuckrige Kruste und dazwischen weich und zäh wie ein Kaubonbon. Ich konnte nicht mehrere davon hintereinander essen, weil sie irgendwie so "gehaltvoll" waren oder wie man das sagen soll. Ich habe eine schmale Edelstahl-Form (mit Backpapier ausgekleidet) von unserem Dampfgarer benutzt (ca. 15x30 cm) und das Ergebnis in 15 Stücke geschnitten.

Sonntag, 23. August 2020

Schön für mich Box August 2020 - Erste Eindrücke

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Anfang Juli hatte ich seit Ewigkeiten mal wieder Glück bei der Verlosung der Rossmann Schön für mich Box, die ich Ende letzter Woche abholen konnte. Für knapp 5 Euro bekommt man 12 Produkte im Wert von über 30 Euro. Es sind diesmal 9 Kosmetikprodukte und 3 "Snacks" enthalten. Die Snacks sind alle von Rossmann-Eigenmarken, bei der Kosmetik sind 5 Sachen von "externen" und 4 von Eigenmarken. Alle 12 sind "Full Size" Produkte, also keine Probier- oder Reisegrößen. (Zwei der Snacks sind übrigens gar nicht im beiliegenden Flyer aufgeführt - keine Ahnung, warum?)

Hier meine ersten Eindrücke:

Zuerst zu den Snacks: Den Molke-Riegel mit Himbeer-Geschmack (39 Cent) habe ich schon verspeist - war besser, als erwartet. Hätte ich mir sicher nicht gekauft, weiß aber auch nicht, ob ich ihn nochmal kaufen würde. Die anderen beiden Süßigkeiten-Tütchen sind total mein Beuteschema und schmecken mir beide sehr gut. Die Honig-Mandeln haben nicht so eine knackige Hülle wie gebrannte Mandeln, sondern nur so etwas wie eine "pudrige Hülle" mit Honigaroma. Echt lecker! Der Preis liegt hier bei 1,99 €. Die Himbeeren in Zartbitterschokolade kosten 2,99 € und sind riesig! Ich hätte sie eher für Kirschen gehalten, wenn ich nicht gewusst hätte, welche Frucht sich in der glänzenden, glatten Schoko-Hülle versteckt. Auch diese schmecken mir wirklich gut.

Jetzt aber zur Kosmetik: Am meisten gefreut habe ich mich über den Neutrogena Curcuma Clear Beruhigender Reinigungsschaum im Wert von 4,99 €, da ich Reinigungschaum gerne morgens unter der Dusche benutze und witzigerweise genau am selben Tag, als ich die Box von meiner Filiale abgeholt habe, vorher bei Instagram in der Story einer Influencerin diese Mousse gesehen hatte und somit neugierig war.

Montag, 3. August 2020

Möhren-Mohn-Muffins

Möhren-Mohn-Muffins

Werbung wegen Markennennung

Kennt ihr das, wenn ihr so besessen seid vom nächsten Rezept bzw. Backvorhaben, dass ihr an nichts anderes mehr denken könnt? Bei mir ist es zur Zeit extrem. Ich lasse mich sogar bei der Arbeit durch meine abschweifenden Gedanken ablenken, die nach noch mehr verschiedenen Karotten-Muffins oder Möhren-Cupcakes Rezepten suchen wollen, oder was ich eben gerade als Nächstes backen möchte.

Statt überreifen Bananen hatten wir neulich momentan sehr viele Möhren im Kühlschrank, die verwendet werden wollten. Und ich mag Carrot Cake sehr gerne. Letztes Jahr habe ich die Kombination mit Käsekuchen von Marion vom Unter Freunden Blog gebacken, ein Foto davon könnt ihr in meinem Instagram-Kanal sehen, wenn ihr ein bisschen runter scrollt in den Bildern. 

Auf der Suche nach einem Rezept hat es mir dann in der YouTube App unseres Fernsehers u.a. ein Video des Kanals "Gesund und Fit mit Lola" angezeigt, und diese Variante gefiel mir sehr gut - bei den anderen Rezepten scheiterte es oft an seltsamen Zutaten wie Ananas-Püree ... :-) Der Kanal ist wohl neu und noch sehr klein, aber das hat mich nicht abgehalten. Also hier der Link.

Samstag, 1. August 2020

Zweierlei Kekse mit Haferflocken und Cranberries

Haferflocken Cookies

Enthält Werbung, da Marken sichtbar

Auf der Suche nach einem Rezept mit den 2 genannten Zutaten stieß ich auf das Blog Bake to the Roots von Marc aus Berlin. Er hat jede Menge Cookie-Rezepte und vieles andere, hauptsächlich amerikanisch inspiriert, und neben Backrezepten auch deftige Speisen wie koreanisches Bibimbab usw. Sein Blog gefällt mir wirklich sehr gut!!

Als erstes buk ich ein Rezept namens Cranberry Nuss Haferflocken Cookies nach (auf dem Foto links). Ich halbierte die Mengen, um erst mal überhaupt zu schauen, ob es klappt und wie es schmeckt. Da nur 1 Ei drin ist, war das mit dem Halbieren nicht so einfach ... am Ende habe ich fast das ganze Ei verwendet, weil ich nicht wusste, wie die Konsistenz bei der Haferflocken-Masse sein sollte und sie mir sehr trocken vorkam. Im Gegensatz zu den Rührteigen, die ich in letzter Zeit immer fabriziert habe, war das Ganze sehr kompakt. Wenn man keinen Eisportionierer hat und die Kekse mit den Händen formt, ist es eine etwas klebrige Angelegenheit :-)

Backvorbereitungen
Work in Progress

Letztendlich hat aber alles sehr gut geklappt und bei mir 12 Cookies ergeben, die wirklich super geschmeckt haben und auch bei Freunden, die sich kurzfristig für den nächsten Tag angekündigt hatten, sehr gut ankamen. Man schmeckt alle Bestandteile gut raus und die Kekse können mit gekauften mühelos mithalten. Nächstes Mal würde ich sie vielleicht kleiner machen, da ich kleinere Kekse von 4-5 cm Durchmesser lieber mag als diese 10 cm großen, die es in diversen amerikanischen Café- und Fast Food- Ketten gibt.

Sonntag, 26. Juli 2020

Virgin River: Empfehlung für Seriengucker und Leseratten

Virgin River

Enthält Werbung wegen Markennennung

Vor einigen Wochen klickte ich im Wunschliste.de Newsletter auf einen Link zu einem Artikel über den baldigen Start der Netflix-Serie Süße Magnolien. In dem Artikel wurde berichtet, dass Netflix mit einigen neuen Programmangeboten versucht, Zuschauer von Sendern wie dem Hallmark Channel oder Lifetime anzusprechen. Diese beiden US-Kabelsender richten sich mit "romantischen" Inhalten wohl hauptsächlich an Frauen (über 30 oder 40? - so genau kenne ich die Zielgruppe nicht). 
Neben Sweet Magnolias (einer Südstaatenserie, von der ich bisher nur den Trailer gesehen habe) war die Serie Virgin River erwähnt und verlinkt, die bereits seit Dezember 2019 zu sehen ist. Die Story: Krankenschwester/Hebamme Melinda Monroe will nach einer Tragödie weg aus Los Angeles und nimmt einen Job in dem nordkalifornischen "Kaff" Virgin River an. Der dortige (ältere) Arzt Doc Mullins ist allerdings nicht sehr erfreut über die Unterstützung, im Gegensatz zu Kneipenbesitzer Jack ...

Diese Ausgangssituation sowie die Darsteller machten mich neugierig, und ich wurde nicht enttäuscht! Die 10 Folgen der ersten Staffel habe ich, glaube ich, innerhalb von 3 Tagen angeschaut. Eine weitere Staffel ist bereits gedreht und soll noch dieses Jahr auf Netflix veröffentlicht werden. Ich kann es kaum erwarten! An dem Stoff gefällt mir natürlich vor allem die Liebesgeschichte, aber auch die ganze Mischung aus Kleinstadt-Setting mit Elementen aus Arztserie und Krimi finde ich wirklich gelungen. 

Mittwoch, 15. Juli 2020

Orange-Kokos Blechkuchen mit weißer Schokolade


Oops, she did it again ... Kuchen gebacken! Zur Abwechslung mal nichts aus einer Muffin- oder Kastenform, sondern vom Blech. Das Rezept ist von Tina vom Blog LECKER&Co, was eins meiner liebsten Koch- und Backblogs ist aktuell - und das nicht nur, weil Tina aus Nürnberg kommt. (Ich selber komme aus dem Großraum der "Frankenmetropole" und habe mehrere Jahre dort gelebt.)
Auf Tinas Blog bin ich durch Kitchen Impossible (der Vox-Sendung mit Tim Mälzer) gestoßen, da sie einige Gerichte aus der Show nachgekocht hat. Diese Woche nimmt sie übrigens an der ZDF-Sendung Die Küchenschlacht teil und schlägt sich super bisher. (Die Folgen könnt ihr in der Mediathek finden oder nachmittags anschauen.)

Aber zurück zum Kuchen: Das Rezept hat mich angelacht, da es schön sommerlich klang. Ich habe es nicht abgewandelt, sondern 1:1 übernommen, bis auf den Orangenabrieb, den ich nicht hatte, da ich Orangensaft aus der Flasche anstatt frisch ausgepressten verwendet habe.

Samstag, 11. Juli 2020

Dark Chocolate Muffins (ursprünglich vegan)

Schokomuffins

Enthält Werbung ohne Auftrag wegen Markennennung

Nach den ganzen mehr oder weniger hellen Teigen (von denen ich noch nicht alle gepostet habe) wollte ich endlich mal etwas Schokoladiges backen. Wie immer führen 1000 verschiedene Rezepte zum Ziel und die Auswahl fiel mir schwer, aber ich wollte etwas mit Öl statt Butter und bin dann irgendwie bei einem Rezept aus dem Blog von Backefix gelandet. (Ich glaube, sie posten ausschließlich vegane Rezepte.) Da ich keine Soja- oder Hafermilch oder Ähnliches im Haus hatte, und auch keinen Wert auf vegane Ernährung lege, habe ich es etwas abgewandelt. Ich war besonders gespannt, wie die Bindung sein würde, da ja kein Ei (und auch kein offensichtlicher Ersatz wie ein Leinsamen-Ei oder Apfelmus oder Ähnliches) enthalten ist.

Laut Rezept soll die Menge wie üblich 12 (normalgroße) Muffins ergeben, was normalerweise für die Silikonform mit den 24 Mini-Mulden passt. Da ich aber nicht so viele Muffins wollte, habe ich die Mengen halbiert. Es ergab bei mir allerdings nicht wie erwartet 12 kleine Muffins, sondern 18 Stück. 

Dienstag, 30. Juni 2020

Erster Versuch von Cupcakes mit Frosting

Apfel-Zimt-Cupcakes

Enthält eventuell Werbung wegen Markennennung

Ich bin momentan im "Back-Wahn". Über Pfingsten habe ich im 2-Tage-Rhythmus insgesamt 3x Mini-Muffins bzw. Cupcakes gebacken.

Die ersten beiden Varianten habe ich bereits veröffentlicht. Als drittes habe ich mich dann für eine Apfel-Zimt Rezept entschieden, auch wieder nach einem ziemlich alten Rezept von Life is full of Goodies.

Da ich nichts verändert habe, verlinke ich es einfach, ohne es nochmal abzutippen. 

Zwei kurze Anmerkungen: beim Apfel habe ich es so gemacht, dass ich das Zimtpulver zuerst in eine Müslischale gegeben habe und dann nach und nach den kleingeschnittenen Apfel dazu gegeben habe und die Würfelchen immer gleich mit dem Zimt verrührt habe, damit es schon ein bisschen durchziehen konnte während ich weiter schnipselte (was ziemlich lange gedauert hat ...).

Die Teigmenge war diesmal etwas zu viel für die 24er Form von Backefix - das hatte ich schon beim Lesen des Rezeptes geahnt, da zu dem "Grundteig" noch der Apfel kommt, der ja selber auch "Volumen" hat. Also hatte ich vorsichtshalber schon die 4 einzelnen großen Silikon-Muffin-Förmchen bereit gestellt, die auch Teil meines Gewinns bei Backefix waren, und habe auch 3 davon benötigt, um den restlichen Teig unterzubringen.

Geschmacklich fand ich diese kleinen Küchlein wirklich gelungen und durch den Apfel sehr schön saftig (und auch nicht zu weihnachtlich, was die Kombi Apfel-Zimt eventuell vermuten lassen könnte). 

Da ich aufgrund der größeren Teig-Menge 3 größere Muffins zustande gebracht hatte, wollte ich versuchen, sie mit einer Creme obendrauf zu dekorieren (was bei der Größe leichter ist, als bei den Mini-Cupcakes).

Freitag, 19. Juni 2020

pixi by petra Lippenstift-Liebe

pixi by petra Lippenstifte

Werbung ohne Auftrag

Im Charity Beauty Sale von Swantje aka The Original Copy ergatterte ich im April ein Set aus 3 "nudigen" Lippenprodukten von pixi by petra. Die Marke ist mir seit einigen Jahren bekannt, v.a. durch das "Glow Tonic" (ein Gesichtswasser mit chemischem Peeling-Effekt durch Glykolsäure), allerdings hatte ich mir noch nie etwas davon gekauft, da die Preise meine Schmerzgrenze etwas überschreiten. Als Swantje dann aber für einen guten Zweck viele tolle Sachen verkaufte, konnte ich nicht widerstehen.

Im Set, das ich bestellt habe, sind folgende Sachen enthalten (von links nach rechts im Foto oben):
LipLift Max in der Farbe Sheer Rose
MatteLast Liquid Lip in der Farbe Evening Rose 
MatteLast Liquid Lip in der Farbe Posh Nude (aus einem Eye & Lip Kit, das in Kooperation mit Maryam Maquillage entstanden ist - das ist eine amerikanische YouTuberin, glaube ich)

Produktdesign: 
Ich bin kein Fan von hellgrün, und finde runde Kappen handlicher als diese eckigen, aber sei's drum. Dass die Hülsen durchsichtig sind, finde ich hingegen gut, da man so den Füllstand sehen kann (auch wenn ich bisher nur 2 Lippenstifte komplett und 1 Lipgloss fast leer gemacht habe, glaube ich).

Applikatoren:
Alle 3 Produkte haben einen Flock-Applikator. Bei den Liquid Lipsticks ist er tropfenförmig mit "Loch" in der Mitte und ein bisschen abgeknickt, weshalb man die Kappe am besten etwas schräg herausziehen und wieder reinstecken sollte. Es gibt jedesmal einen Widerstand, wenn man den Applikator aus der Hülse ziehen will und man muss dann ganz langsam und vorsichtig ziehen, was mich ein bisschen stört. Der tropfenförmige Applikator gibt außerdem nach, wenn man mit der Spitze die Lippenkontur nachzieht. Man braucht nicht viel Druck, um Farbe auf die Lippen zu bekommen, aber ich würde gerne etwas mehr aufdrücken können, damit die Spitze des Applikators mich nicht kitzelt. :-) Pixi nennt das Ganze übrigens den "unique Pixi Petal applicator". An ein Blütenblatt (auf Englisch petal) hätte ich jetzt nicht als Erstes gedacht, aber gut ...

Beim LipLift Max ist der Applikator einfach länglich, also rechteckig mit abgerundeten Ecken - wie ein Paddel, könnte man sagen. 

Produktbeschreibung und meine Meinung zum LipLift Max:
Es handelt sich um einen Lipgloss mit angeblich Volumen-maximierendem und kühlendem Effekt, also ein Lip Plumper oder wie das die verschiedenen Hersteller eben nennen. Er duftet leider weniger nach Minze, sondern eher nach Menthol, brennt aber zum Glück nicht auf meinen Lippen (was wohl bei Lip Plumpern manchmal der Fall sein kann). Von den versprochenen Effekten merke ich ehrlich gesagt nichts - mein Freund meint allerdings schon, dass meine Lippen etwas größer wirken. Die Farbe Sheer Rose ist sehr dezent, auch wenn dies einer der dunkleren Töne aus der Reihe ist (es gibt 5 verschiedene). Trotzdem ist es ein schöner Gloss oder Topper mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Peptiden, Jojoba-Öl und Kamillenextrakt, der nicht klebt und leicht auf den Lippen liegt. Ich trage ihn gerne, wenn ich einfach nur einen Hauch Farbe und Glanz auf den Lippen haben möchte und es schnell gehen muss.

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